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November 2022

Nachsichtung Jungen
Jahrgang 2008/ Quereinsteiger 2007

Am 19.11.2022 fand die Nachsichtung des Jahrgangs 2008 und Quereinsteiger Jahrgang 2007 in ENNI Sportpark in Moers statt.
120 Jugendliche haben sich nach dem Aufruf zur Sichtung bei Landestrainer Oliver Gies angemeldet.
Der aktuelle WVV Kader „steht“ – aber da die Landesauswahl immer aus zwei Jahrgängen besteht, müssen in jedem Jahre Nachrücker für die ausscheidenden Spieler nominiert werden.

Dank der Unterstützung des Moerser SC, der die Halle und Helfer zur Verfügung stellte und auch das Catering für Spieler und Eltern übernahm, konnten unsere Trainer mit einem 13-köpfigen Team die Talentlage in NRW begutachten.
In drei 40er Gruppen eingeteilt konnten sich die Trainer (13 köpfiges Team aus WVV-Honorartrainern, Trainern des Moerser SC, aktuelle Kaderspieler) nach einem festgelegten Schema, jeweils über knapp 150 Min, in Kleingruppen mit den Talenten beschäftigen. Landestrainer Oliver Gies und Sportdirektor Jaromir Zachrich konnten so die Kleingruppen einzeln begutachten und die Talentlage und den sportlichen Stand der Jugendlichen protokollieren.

Fazit Landestrainer Oliver Gies:

Das Pilotprojekt war ein voller Erfolg. Die Resonanz von 120 Jungen war überwältigend und damit hätte niemand gerechnet. Danke an den Moerser SC für die Organisation und Hilfe bei diesem Event. Und der Dank geht natürlich auch an alle Trainer, Kaderspieler und Physios die unermüdlich an diesem Tag geholfen haben. Ich bastle bereits an neuen Ideen für die nächste Nachsichtung und hoffe, dass wir dieses Event in den Jahren zwischen den Büdenbenderturnieren etablieren können. 

 

Oktober 2022

Gold und Bronze: Bundespokal Nord U15w/ U16m in Barleben
Mädchen 2008/2009 - Jungen 2007/2008

Bericht Mädchen - Jahrgang 2008/2009

Gold für die weibliche Landesauswahl Jahrgang 2008/2009

Die Auswahlmannschaften der Volleyball-Landesverbände trafen sich am vergangenen Wochenende in Barleben, um den ersten regionalen Bundespokal in den Altersklassen U15 weiblich und U16 männlich auszuspielen.
An drei Wettkampftagen spielten die besten Athlet*innen aus acht Landesverbänden um den Sieg. Neben dem Ländervergleich zählt der Bundespokal außerdem zu dem größten nationalen Sichtungsturnier für junge talentierte Sportler*innen. Die weibliche Auswahlmannschaft aus Nordrhein Westfahlen setzte sich aus 14 Spielerinnen aus neun unterschiedlichen Vereinen zusammen.

Vor Beginn des eigentlichen Turniers wurden die anthropometrischen Merkmalen und die athletischen Werte aller Spieler*innen erfasst. Der Fokus der Testungen lag auf der Ermittlung der Körperfinalgröße, der Sprung und Schnelligkeit, sowie der Wurfkraft und Stabilität. Die Ergebnisse der Testungen dienen den Bundestrainern als zusätzliches Auswahlkriterium für die Nominierung zur zentralen Bundeskadersichtung. In der Gesamtwertung hatte die WVV-Auswahl im Durchschnitt die besten Werte der nördlichen Landesverbände und die zweitbesten Werte im nationalen Vergleich. Leilani Slacanin (Jump & Reach) und Anna Selle (Wurfindex) waren darüber hinaus die besten Athletinnen des Jahrgangs.

Bei einem souveränen Turnierauftakt am Freitag in der Gruppenphase gegen Sachsen-Anhalt (25:10, 25:14) zeigte sich schon die Qualität der Mannschaft in voller Kaderbreite: 12 von 14 Spielerinnen hatten nach dem ersten Spiel bereits ihren ersten Einsatz. Auch in den weiteren Vorrunden-Partien gegen Brandenburg (25:10, 25:18) und Schleswig-Holstein (25:18, 25:15) konnte Auswahltrainerin Julia Van den Berghen allen ihren Spielerinnen etwa gleichviel Einsatzzeit bei dem Sichtungsturnier geben.
Durch den Abschluss der Vorrunde als Gruppensieger ersparte sich das Team den Umweg über die Zwischenrunde und stand schon am Samstagabend als Halbfinalist fest. Der Rolle als Favoritinnen wurden die Athletinnen der Jahrgänge 2008 und 2009 mit dieser makellosen Gruppenphase mehr als gerecht.

Im Halbfinale ging es dann gegen die Mannschaft des Nordwestdeutschen Volleyball-Verbandes. Diese hatten sich durch ihren zweiten Platz in der Gruppenphase und den darauffolgenden Sieg in der Zwischenrunde gegen die Brandenburgerinnen als Herausforderinnen qualifiziert. Auch in diesem Spiel zeigte das gesamte Team, angeführt von Kapitänin Rika Dieckmann, eine disziplinierte Leistung und lies keinen Zweifel über den positiven Verlauf aufkommen. Durch das deutliche Ergebnis von 25:14 und 25:12 stand fest, dass die Spielerinnen mindestens so gut platziert sein würden wie beim letzten Turnier, dem Meck-Pomm-Cup. Der Einzug ins Halbfinale wurde ohne Satzverlust gesichert.

Bis zur letzten Reihe gefüllte Zuschauerränge und die lautstarke Unterstützung mitgereister Angehöriger sorgten am Sonntagmittag für eine angemessene Finalatmosphäre. Die Kontrahentinnen um den begehrten Bundespokal kamen aus Berlin und hatten auf ihrem Weg ins Finale ebenso wie die Nordrhein-Westfälinnen ihre weiße Weste bewahrt. Im ersten Durchgang des insgesamt eine Stunde und 30 Minuten dauernden Finals starteten beide Teams auf Augenhöhe, ehe die Berlinerinnen Mitte des Satzes die Oberhand gewannen. Das sonst so souveräne Finden von Angriffslösungen schien den Mädchen nicht mehr gelingen zu wollen. Auch der Aufschlagdruck, der im Turnierverlauf ein Erfolgsfaktor war, blieb bis zum Ende des ersten Satzes aus. Mit 14:25 standen die Spielerinnen nach nur 24 gespielten Minuten mit dem Rücken zur Wand.

Doch die Köpfe hängen lassen war keine Option: In der Satzpause stellte Julia Van den Berghen, die von Antonia Brenscheidt, Anna Hoja und Sabrina Böhnisch unterstützt wurde, die Aufstellung um: Kapitänin Rika Dieckmann griff fortan von der Diagonalposition an und Anna Selle betrat als Außenangreiferin das Feld. Trotz vollem Fokus und einem 5:1 Start in den Satz und einer über weite Strecken ungefährdeten 4-Punkteführung geriet das Team zum Satzende in einen Rückstand und musste drei Matchbälle abwehren ehe das „sichere Ufer“ des Tie-Breaks erreicht wurde.
Die Auszeiten genommen bei 0:3 und 6:9 sprechen Bände darüber wie holprig der letzte gespielte Satz des Turnier verlief, bevor sich Frieda Klemm beim Rückstand von 11:14 selbstbewusst den Ball nahm und mit ihren druckvollen Aufschlägen die Wende einleitete. Auch die spektakulären Abwehraktionen von Annica Juditzki waren in der Schlussphase eine Lebensversicherung der WVV-Auswahl, deren Sieg letztlich durch ein Ass von Rika Dieckmann beschlossen wurde.

Am Ende bleibt zu Resümieren, dass sich die Auswahl der Jahrgänge 2008 und 2009 aus Nordrhein-Westfalen bis zum letzten Punkt spielerisch, technisch und kämpferisch stark präsentiert hat. Dies bestätigt auch die Nominierung von 5 Spielerinnen (Rika Dieckmann, Frieda Klemm, Annica Juditzki, Anna Selle und Leilani Slacanin) sowie 3 Nachrückerinnen (Femke Elferink, Helena Klemm und Pauline Emig) für die Bundeskadersichtung Mitte November in Kienbaum.

Für die Auswahl des Westdeutschen Volleyball Verband spielten:
Rika Dieckmann, Annica Juditzki (beide VV Humann Essen), Helena Klemm, Frida Klemm, Leilani Slacanin, (alle TV Hörde), Femke Elferink, Mona Rudde (beide RSV Borken), Lena Barthel, Pauline Emig (RC Sorpesee), Carlotta Grun (TPSV Bielefeld), Maja Schmitz (TSV Bayer Leverkusen), Sophie Schubert (Moerser SC), Anna Selle (DJK Südwest Köln), Clara Struffert (BSV Ostbevern)

Bericht Jungen - Jahrgang 2007/2008

Bronze für die männlichen Landesauswahl Jahrgang 2007/2008

Nach einem gemeinsamen Abschlusstraining am Mittwochabend beim Rumelner TV reiste die Landesauswahl am Donnerstagmorgen Richtung Barleben in Sachsen-Anhalt um den ersten Bundespokal des neuen Jahrgangs zu bestreiten.

Erstmal gab es vor einem Bundespokal eine einheitliche Testung von körperlichen Basisdaten, Sprungwerten und Kraftwerten. Bei den Sprungwerten lag man im Bundesvergleich deutlich auf Platz 1, bei den Kraftwerten auf Platz 5 und bei den körperlichen Basisdaten auf Platz 10.

Im Anschluss fand am Freitagnachmittag das erste Gruppenspiel gegen Sachsen-Anhalt statt. Ohne Gastgeschenke zu verteilen, lieferte man eine souveräne Leistung direkt zu Beginn des Turniers ab und konnte ungefährdet 2:0 (25:13, 25:9) gewinnen.

Samstag um 9:00 Uhr traf man im zweiten Gruppenspiel auf den späteren Finalisten  aus Brandenburg. Nach anfänglicher Nervösität konnte man am Ende mit 2:0 (26:24, 25:14) gewinnen.

Um 13:00 Uhr wartete im letzten Gruppenspiel die Auswahl aus Schleswig-Holstein auf die Jungs aus Nordrhein-Westfalen. Man ließ nichts anbrennen und konnte souverän ins Halbfinale einziehen. Mit 2:0 (25:14, 25:13) setzte man sich schließlich durch. Somit war der Tag bereits um 14:00 sportlich beendet.

Physiotherapeut Arne Böker begann umgehend die Jungs zu versorgen, um sie körperlich auf den Finaltag am Sonntag vorzubereiten. 

Sonntagvormittag um 10:30 Uhr wartete das ewige Duell gegen den Top Favoriten und späteren Bundespokalsieger aus Berlin auf die Auswahl des Westens. 

In einem sportlich extrem guten und sehr emotionalen ersten Satz unterlag man mit 25:27. Leider konnte man im zweiten Satz die Spannung nicht mehr hochhalten und unterlag auch diesen mit 20:25. Somit konnte man nur noch den Berlinern gratulieren und musste sich mit der Bronzemedaille nach dem verlorenen Halbfinale zufrieden geben.

Das Trainerteam um Co-Trainer Louis Wieczorek und Landestrainer Olli Gies zeigte sich nach dem Turnier mit gemischten Gefühlen. Man konnte zwar im Halbfinale seine beste Turnierleistung abrufen, aber es gelang dennoch nicht die favorisierten Berliner zu schlagen. „Es war ein Auf und Ab im Halbfinale und am Ende fehlte ein Quäntchen Glück um als Sieger vom Feld zu gehen.“ resümierte das Trainerteam nach dem Turnier.

Das nächste große Highlight, die Nationalmannschaftssichtung, steht Ende November in Kienbaum an, vom WVV werden 5 Athleten um einen der begehrten Plätze im ersten NK2 Kader kämpfen. Wir wünschen Philipp, Levi, Jonathan, Marten und Oliver viel Erfolg!

Des Weiteren steht am 19.11. die große Nachsichtung für den Landeskader 2007/2008 in Moers an. Das ganze WVV Team freut sich auf alle Talente die dort vorstellig werden.

Den Bundespokal spielten: Oliver Wachtel, Timo Bernoth (beide Moerser SC), Levi Weissenbach, Jonathan Bungert (beide Rumelner TV), Luca Steller, Marten Peters (beide TSC Münster-Gievenbeck), Matteo Linka, Yul Strecker, Bela Klaes (alle VV Humann Essen), Nico Janitzki, Ben Dörpinghaus (beide TuB Bocholt), Piet Weidenfeld (FCJ Köln), Lukas Kubi (VoR Paderborn), Philipp Ploke (TV Hörde).

September 2022

Meck-Pomm-Cup
Silber und Platz 4 : Starke Platzierungen der WVV-Teams
Mädchen 2008/2009 - Jungen 2007/2008

Erneut nahmen die WVV-Landesauswahlmannschaften am traditionellen Meck-Pomm-Cup in Schwerin teil. Schon in der 19. Auflage trafen sich in der Landeshauptstadt dieses Jahr 12 Landesauswahlen. Mit Bayern, Württemberg, Sachsen und Thüringen hatten man so auch die besten Süd Mannschaften vor Ort. Für die Teams des Westdeutschen-Volleyball-Verbandes ist dieses Turnier kurz nach den Sommerferien immer die ideale Standortbestimmung vor den regionalen Bundespokalen im Oktober, in diesem Jahr in Barleben (Sachsen-Anhalt).

Vom Volleyballverband Mecklenburg-Vorpommern organisiert, gingen die WVV-Teams ohne jegliche Vorkenntnisse über die gegnerischen Teams ins Rennen.

Bericht

Die Jungs um die Mannschaftskapitäne Eric Ly und Luca Steller hatte an Tag 1 einen dicken Brocken mit Bayern im ersten Gruppenspiel. Denkbar knapp mit 23:25 und 23:25 musste man sich dem späteren Finalisten geschlagen geben. Im Anschluss ließ man gegen Sachsen-Anhalt nichts anbrennen und fuhr einen ungefährdeten 2:0 Sieg ein. An Tag 2 konnte man 2 weitere 2:0 Siege gegen Niedersachsen und MeckPomm einfahren. Gegen Hessen einigte man sich sportlich auf ein 1:1 unentschieden. Als Gruppenzweiter wartete im Viertelfinale die Auswahl aus Thüringen. Mit einer starken Leistung konnte man mit 2:0 als Sieger vom Feld gehen. An Tag 3 ging es im Halbfinale gegen den Turnierfavoriten und späteren Sieger aus Berlin. In einem harten Kampf musste man sich 0:2 geschlagen geben. So beendete man das Turnier, welches von den Teilnehmern wie ein großer Bundespokal war, als sehr guter 4.

Insgesamt ein tolles Turnier, besonders mit dem Hintergrund, dass dies die ersten Pflichtspiele 11 Monate nach der Sichtung am 03.10.2021 waren. Man darf gespannt sein, zu welcher Leistung die WVV-Auswahl Ende Oktober beim Bundespokal Nord in der Lage ist.

Für den WVV spielten: Luca Steller & Marten Peters (beide TSC Münster-Gievenbeck), Eric Ly, Levi Weissenbach, Jonathan Bungert (alle Rumelner TV), Bela Klaes & Yul Strecker (beide VV Humann Essen), Philipp Ploke (TV Hörde), Timo Bernoth (Moerser SC), Lukas Kubi (VoR Paderborn), Piet Weidenfeld (FCJ Köln), Ben Dörpinghaus (TuB Bocholt).

Die Mädels um Mannschaftskapitänin Rika Dieckmann starteten mit einem sehr konzentrierten Auftritt in das erste Gruppenspiel gegen Hessen und konnten den ersten Satz souverän mit 25:12 für sich entscheiden. In Satz zwei drehte sich das Spiel sodass die erste Begegnung der beiden Auswahlmannschaften mit einem Unentschieden endete. Im Anschluss traf das WVV-Team auf die späteren Finalteilnehmerinnen aus Bayern. In Satz eins konnten sich die Spielerinnen aus Bayern bis zur Crunch-Time mit einer drei Punkte Führung absetzen. Zum ersten Mal im Turnierverlauf bewies die WVV-Auswahl ihre Nervenstärke und konnte den Satz nach einem 22:24 Rückstand (26:24) noch drehen. Mit gestärktem Selbstbewusstsein konnte der zweite Satz mit 25:15 gewonnen werden.

An Tag 2 konnten 3 weitere 2:0 Siege gegen Hamburg, MeckPomm und Niedersachsen eingefahren werden. Nach fünf Spielen, 9 Punkten und einer Punktedifferenz von +85 stand der Gruppensieg fest. Im Viertelfinale wartete der Viertplatzierte aus der Gruppe B auf die WVV-Auswahl. Nachdem der erste Satz deutlich gewonnen werden konnte, bereitete die Block-Feldverteidigung der Gegnerinnen dem WVV immer wieder Probleme. Am Ende konnte das Spiel mit 2:0 (25:10; 27:25) gewonnen werden. An Tag 3 warteten erneut die Ausrichter aus MeckPomm im Halbfinale auf die WVV-Spielerinnen. Nach einem hart umkämpften 3-Satz-Spiel stand die WVV-Auswahl im Finale ihres ersten gemeinsamen Turniers. Leider konnte die sehr gute Leistung des Turniers im Finale nicht mehr abgerufen werden, sodass man das Turnier mit einer 1:2 Niederlage gegen Bayern auf dem zweiten Platz beendete. Das gesamte Team hat ein tolles erstes Turnier gespielt, indem alle Spielerinnen wichtige Erfahrungen im Wettkampf sammeln konnten. Auch bei den Mädchen kann man gespannt und mit Vorfreude auf den Bundespokal im Oktober schauen.

Für den WVV spielten: Rika Dieckmann & Annica Juditzki (beide VV Humann Essen), Leilani Slacanin, Helena Klemm & Frida Klemm (alle TV Hörde), Maja Feldhaus, Mona Rudde & Femke Elferink (alle RSV Borken), Anna Selle (DJK Südwest Köln), Clara Struffert (BSV Ostbevern), Pauline Emig (RC Sorpesee), Sophie Schubert (Moerser SC).

Mai 2022

Silber und Platz 7: Bundespokal U17w/ U18m in Münster
Mädchen 2006/2007 - Jungen 2005/2006

 

Bericht Mädchen Jahrgang 2006/2007

Am letzten Mai Wochenende (27.05.-29.05.) trafen sich die Auswahlmannschaften von jeweils 14 Volleyball-Landesverbänden der Altersklasse U17 (w) und U18 (m) in Münster um den zentralen Bundespokal auszuspielen. Die besten Athletinnen und Athleten ihres Jahrgangs in Deutschland spielten vor den Augen der Bundestrainer um die Sieg und konnten für die Jugendnationalmannschaft gesichtet werden.

Dank der guten Jugendarbeit der Vereine des Westdeutschen Volleyball-Verbands und der Bundesstützpunkte, konnte Landestrainerin Julia Van den Berghen mit Spielerinnen aus insgesamt 8 Vereinen ein leistungsstarkes Team nominieren.

Trotz der Verletzungen mehrerer Leistungsträgerinnen und perspektivreichen Spielerinnen, darunter Leana Grozer , Pauli Schröer, Lea Finger (alle TV Gladbeck/VCO Münster) und Clara Dreßen (BW Aasee/VCO Münster) wurde das Ziel ausgesprochen den Titel zu verteidigen. Die Platzierungen (Gold und Bronze) des regionalen Bundespokals im Oktober 2021, bei dem erstmals zwei weibliche WVV-Teams  antraten, weckten große Hoffnungen für dieses Jahr.

Die Mannschaft des Westdeutschen Volleyball-Verbands um Kapitänin Greta Rakow wurde als Gruppenkopf einer Dreiergruppe den Teams aus Thüringen und Berlin zugelost. Im ersten Spiel gegen die Auswahl des Thüringer Volleyball-Verbands fanden die WVV-Spielerinnen nach anfänglicher Nervosität gut ins Turnier und konnten das Spiel klar für sich entscheiden (25:17; 25:15). Auch das zweite Spiel gegen den Volleyball-Verband Berlin entschied die WVV-Auswahl mit 2:0 Sätzen (25:14; 25:19) für sich, sodass nach dem ersten Turniertag der Gruppensieg und somit der direkte Einzug ins Viertelfinale verbucht werden konnte. Zum ersten erfolgreichen Turniertag trugen alle WVV-Kaderspielerinnen ihren Teil bei und konnten wichtige Spielanteile sammeln.

Am Samstag stand die Viertelfinal-Begegnung gegen den Hamburger Volleyball-Verband an. Die spielstarken Hamburgerinnen setzten die WVV-Auswahl von Beginn an mit scharfen Aufschlägen unter Druck und zeigten eine beeindruckende Leistung in ihrer Block- und Feldverteidigung. Bis zum Ende beider Sätze lag das Hamburger-Team mit vier Punkten in Führung. In der Crunch-Time behielt der WVV-Kader die Nerven, konnte beide Sätze drehen und den Einzug ins Halbfinale in zwei sehr knappen Sätzen (25:23; 28:26) sichern.

Mit dem Sächsischen Sportverband musste die Vertretung aus NRW gegen das eingespielte Team des Bundesstützpunktes des Dresdener SC antreten. Selbstsicher, gut vorbereitet und mit der lautstarken Unterstützung der Zuschauer:innen zeigten die Spielerinnen im ersten Satz ihre beste Turnierleistung. Somit ging dieser verdient mit 25:16 an den WVV. Im zweiten Satz lieferten sich beide Mannschaften einen ansehnlichen und spannenden Schlagabtausch, bei dem die Sächsinnen immer wieder leicht in Führung gingen. Zum Ende des Satzes machte sich erneut die Nervenstärke des WVV-Teams bezahlt. Zudem konnte mit allen Spielerwechseln die passende Wirkung erzielt werden, sodass der zweite Satz dank einer starken Teamleistung mit 25:23 gewonnen werden konnte.

Im Finale trafen die Nordrhein-Westfälinnen auf die Auswahl des Volleyball-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern. Das Team des MVM revanchierte sich für die Finalniederlage des regionalen Bundespokals Nord aus dem Vorjahr und siegte mit 25:20 und 25:17.

Den Bundespokal spielten:

  • Greta Rakow (VoR Paderborn/VCO Münster)
  • Lara-Marie Schaefer (VoR Paderborn/VCO Münster)
  • Carlotta Rust (VoR Paderborn)
  • Lotte Neuenhofer (VV Schwerte/VCO Berlin)
  • Johanna Gröger (RC Borken-Hoxfeld/VCO Schwerin)
  • Marika Loker (RC Borken Hoxfeld)
  • Mila Jancar (VV Humann Essen)
  • Sophia Neuss (PTSV Aachen)
  • Antonia Meiser (BW Aasee/VCO Münster)
  • Finja Kurtz (BW Aasee/VCO Münster)
  • Julia Vasi (TV Gladbeck)
  • Emma Neukirchen (TV Gladbeck)
  • Emilia Pissarski (TV Gladbeck)
  • Johanna Struffert (BSV Ostbevern)
Bericht Jungen - Jahrgang 2005/2006

Knapp vorbei ist auch daneben! So oder so ähnlich könnte das Fazit der männlichen Landesauswahl Jahrgang 2005/2006 beim diesjährigen Bundespokal lauten.

Nach dem Sieg des MeckPommCups im September und des Bundespokals im Oktober, ist die Mannschaft voller Vorfreude und Ambitionen zum „Heimspiel“ nach Münster gereist. Dort bestritt man einen mehrtägigen Lehrgang, bevor es am Freitag ernst werden sollte.

Im ersten Gruppenspiel fand die Auswahl gut ins Spiel und besiegte Rheinland-Pfalz mit einem 2:0. Es folgte eine lange Pause, bevor es im letzten Spiel des Tages um nicht weniger als den Gruppensieg gegen Bayern ging. Ein Spiel mit vielen Hochs und Tiefs, Führungswechseln und vielen langen Ballwechseln. Am Ende musste man sich jedoch 2:1 (13:15 im Tie-Break) geschlagen geben. Das Ergebnis bringt dieses knappe Spiel deutlich zur Geltung.

Nun musste man also den „Umweg“ über die Zwischenrunde am Samstagvormittag gehen. Dort wartete der alte Bekannte und Halbfinalgegner aus dem Oktober, der Hamburger-Volleyball-Verband. Die Jungs erinnerten sich noch gut an das Spiel, welches sie damals knapp aber trotzdem mit 2:0 für sich entscheiden konnten. Dieses Mal sollte es zumindest in Satz 1 ähnlich laufen. Ein etwas verhaltener Start machte den Auswahljungen Schwierigkeiten, aber man konnte sich dennoch Satz 1 sichern. Im 2. Satz zeigten die Jungs ein anderes Gesicht und konnten Diesen deutlich für sich entscheiden. Das Viertelfinale war damit gesichert.

Am Nachmittag wartete mit Thüringen ein richtig dicker Brocken auf den WVV. Gespickt mit Nationalspielern und lauter Musik wurde deutlich gemacht wer hier den Ton angeben will. Die WVV Jungs starteten fulminant in die Partie und lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe. Leider wurde die Euphorie durch den Außenbandriss von Mittelblocker Tom Becker getrübt. Er landet unglücklich auf dem Fuß eines Gegenspielers und zog sich diese schwere Verletzung zu. Minutenlang wurde er auf dem Feld behandelt, bis er schließlich unter Applaus an den Spielfeldrand getragen wurde. Es galt wieder den Fokus auf das Spiel zu finden, allerdings unter diesen Umständen keine Selbstverständlichkeit. Es entwickelte sich eine enorme Teamdynamik und nach jedem Punkt wurde der neue Leitspruch „Für Tom“ gerufen. Man konnte tatsächlich den ersten Satz für sich entscheiden und stand nun einen Satz vor der sicheren Medaille und dem Halbfinale. Im zweiten Satz sah alles bestens aus und man führte mit 22:19. Nun nahm sich der Diagonalspieler der Thüringer, und auch der Nationalmannschaft, ein Herz und servierte mehrere Asse, so dass man am Ende 23:25 unterlag. Im Tie-Break war es erneut der Diagonalspieler, der diesem Satz seinen Stempel aufdrückte. Am Ende stand zum zweiten Mal ein 13:15 im Tie-Break auf der Anzeigetafel, wie zuvor schon gegen Bayern.

Die Mannschaft wirkte niedergeschlagen, da der Traum einer Medaille geplatzt war. Nun musste man 50 Minuten nach Spielende erneut aufs Parkett, um gegen Berlin das Platzierungsspiel zu bestreiten. Ein sehr zähes Spiel, welches man erneuet im entscheidenden 3. Satz verlor. Eine erneute Verletzung überschattete das Ergebnis. Libero Oskar Bialas knickte leicht um und konnte das Turnier nicht auf dem Spielfeld beenden. (Für ihn gab es nach dem Turnier glücklicherweise Entwarnung)

Sonntag stand nur noch ein Spiel auf der Tagesordnung, Platzierungsspiel um Platz 7 erneut gegen Rheinland-Pfalz. Die Spieler, die bislang weniger gespielt hatten, bekamen die Möglichkeit sich zu präsentieren und sicherten den 7. Platz mit einem deutlichen 2:0.

Knapp vorbei ist auch daneben! Dieses Sprichwort passt auf das Turnierwochenende. Entschieden doch nur 2 Punkte über eine sichere Medaille. Aber die Jungs werden wiederkommen und beim letzten Bundespokal 2023 nochmal alles geben um den Traum der Medaille wahr werden zu lassen.

„Ein großes Lob und Dankeschön an alle Vereinstrainer, Eltern und Athleten für die aufopferungsvolle Zeit in den letzten Jahren ohne die, diese Jungs nicht da wären, wo sie jetzt sind.“ merkte Landestrainer Olli Gies nach dem Turnier an.

3 Spieler hatten nach dem Turnier allerdings noch Grund zur Freude. Tom Borchert und Neo Laumann wurden für das WEVZA Turnier in Frankreich und die anstehende Europameisterschaft in Georgien nominiert. Julian Hikel darf sich als Nachrücker noch Hoffnung machen.

Den Bundespokal spielten:

  • Fabio Bertea (Moerser SC)
  • Oskar Bialas (VoR Paderborn)
  • Julian Hikel (Rumelner TV)
  • Jonathan Bungert (Rumelner TV)
  • Levi Weissenbach (Rumelner TV)
  • Leif Stecker (VV Humann Essen)
  • Tom Borchert (VV Humann Essen)
  • Damian Baker (TPSV Bielefeld)
  • Henry Kentzler (TPSV Bielefeld)
  • Aaron Wälde (Dürener TV)
  • Tobias Müller (Dürener TV)
  • Neo Laumann (Dürener TV)
  • Tom Becker (Dürener TV)
  • Jonathan Meisen (Dürener TV)

Betreuerteam:

  • Oliver Gies (Trainer)
  • Louis Wieczorek (Co-Trainer)
  • Stephan Hoppe (Physiotherapeut)

Oktober 2021

Doppelsieg: Bundespokal Nord in Berlin
Mädchen 2006/2007 - Jungen 2005/2006

Mitte Oktober hat der WVV sich nach 2017 bereits zum zweiten Mal mit zwei Gold Medaillen belohnt.

Team 2 der Mädchen belegt einen sensationellen 3. Platz und sichert sich damit die Bronze Medaille.
Alle 35! AthletInnen nehmen demnach eine Medaille mit zurück nach Nordrhein Westfalen.

Ein rundum gelungenes Wochenende! Herzlichen Glückwunsch!

Bericht Jungen - Jahrgang 2005/2006
Sensationeller Erfolg der männlichen Landesauswahl Jahrgang 2005/2006

Wenn man sich die Geschichtsbücher anschaut, findet man in den letzten 30 Jahren, genau 3 Bundespokalsiege (1999, 2001, 2017).

Mitte Oktober 2021 kam ein verdienter 4. Sieg dazu, welcher die großartige Arbeit der letzten Jahre in den Vereinen NRWs widerspiegelt.

Ein Doppeljahrgang, der durch Corona enorm gebeutelt wurde, jedoch trotzdem am Ball geblieben ist und alles für das große, gemeinsame Ziel investiert hat.

Nach einem mehrtägigen Lehrgang in Lüdinghausen reiste die männliche Auswahl am Donnerstagmorgen nach Berlin.
Am Freitagnachmittag stand das erste Gruppenspiel gegen Schleswig-Holstein an.
Nach anfänglicher Nervosität übernahmen die Jungs gegen Ende des ersten Satzes das Kommando und fuhren einen verdienten 2:0 (25:21, 25:10) Sieg ein.
Samstag um 9:00 Uhr kam es bereits zum Showdown gegen Dauerrivalen Berlin. In einem furiosen ersten Satz konnte man mit 25:11 als Sieger vom Feld gehen.
Darauf folgte eine 20:25 Niederlage in Satz 2. Im entscheidenden Tie-Break konnte man sich mit 16:14 durchsetzen und somit einen 2:1 Sieg verbuchen.
Das letzte Gruppenspiel des Tages wurde mit 2:0 (25:16, 26:24) gegen Hamburg gewonnen.
Daraus resultierte die direkte Qualifikation für das Halbfinale am Sonntag, da man sich als Gruppenerster durchsetzte.
Physiotherapeut Arne Böker begann umgehend die Jungs zu versorgen, um sie körperlich auf den Finaltag am Sonntag vorzubereiten.
Sonntagmorgen um 9:00 Uhr wartete erneut der Hamburger Volleyball Verband im Halbfinale auf die Auswahl des Westens.
Durch deutlich erhöhten Druck aus Hamburg entwickelte sich ein sehr enges Spiel, welches die WVV Jungs allerdings in der Crunchtime für sich entscheiden konnten. Mit 2:0 (25:23, 25:22) ging man als Sieger vom Feld und freute sich auf das bevorstehende Finale gegen Berlin.
Im Finale zeigte man in Satz 1 eine konzentrierte und taktisch sehr disziplinierte Vorstellung, so dass dieser ungefährdet 25:18 gewonnen werden konnte. Die Eltern, Trainer und Freunde konnten das Ganze über den selbst hergestellten Live-Stream problemlos von zuhause verfolgen. Im 2. Satz starteten die Berliner stärker und konnten sich früh eine Führung (6:11) erarbeiten. Durch Kampfgeist und Siegeswillen kam man zurück ins Spiel und drehte den Satz zum 25:20. Man konnte die Freude in allen Augen der Mannschaft erkennen und so ertönte in der Berliner Sporthalle "Hier regiert der WVV".

Das Trainerteam um Co-Trainer Louis Wieczorek und Landestrainer Olli Gies war sich einig, dass die beste und konstanteste Mannschaft des Wochenendes am Ende den Pokal in den Händen hielt.

Als Bonus konnte man sich noch 3 Plätze im Dream Team des Turniers sichern. Neo Laumann (Zuspiel), Tom Borchert (Außen-Angriff) und Damian Baker (Mittelblock) waren die Auserwählten, die Nachwuchsbundestrainer Dominic von Känel benannte.

„Ein großes Lob und Dankeschön an alle Vereinstrainer, Eltern und Athleten für die aufopferungsvolle Zeit in den letzten Jahren ohne die, dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre.“ merkte Landestrainer Olli Gies nach dem Finale glücklich an:

Nun geht der Blick nach vorne auf den kommenden bundesweiten Bundespokal im Mai 2022, bei dem man auch versuchen möchte, bestmöglich abzuschneiden.

Unterm Strich ist die männliche Landesauswahl bislang in allen Pflichtspielen gegen andere Bundesländer ungeschlagen. (MeckPommCup und Bundespokal)

Man geht also mit breiter Brust und hoch motiviert in die nächsten Wochen und blickt auf die in Kürze startende Saison in den Ligen NRWs.

Den Bundespokal spielten:
  • Fabio Bertea (Moerser SC)
  • Julian Hikel (Rumelner TV)
  • Leif Stecker (VV Humann Essen)
  • Tom Borchert (VV Humann Essen)
  • Damian Baker (TPSV Bielefeld)
  • Henry Kentzler (TPSV Bielefeld)
  • Jarik Tom Suden (TPSV Bielefeld)
  • Aaron Wälde (Dürener TV)
  • Tobias Müller (Dürener TV)
  • Neo Laumann (Dürener TV)
  • Tom Becker (Dürener TV)
  • Jonathan Meisen (Dürener TV)
Bericht Mädchen - Jahrgang 2006/2007
Sensationeller Erfolg der weiblichen Landesauswahl Jahrgang 2006/2007  

Der Westdeutsche Volleyball-Verband hat einen historischen Doppelsieg der Jungs und Mädchen in Berlin beim Bundespokal Nord erreicht.

Alle drei angereisten Teams der WVV-Auswahl haben einen Platz auf dem Podium erreicht. 35 Athleten und Athletinnen konnten eine Medaille mit zurück nach Nordrhein-Westfalen nehmen.  
Da ein Landesverband seine Teilnahme am Bundespokal kurzfristig abgesagt hatte, bestand für den Westdeutschen Volleyball-Verband die Möglichkeit mit zwei Mädchen-Mannschaften zum größten Ländervergleichsturnier zu reisen.
Insgesamt 23 Spielerinnen erhielten die Möglichkeit sich mit den anderen Verbänden zu messen und wertvolle Erfahrungen im Wettkampf zu sammeln.
Eine großartige Bestätigung für den Doppeljahrgang, der durch Corona enorm gebeutelt wurde, jedoch trotzdem am Ball geblieben ist und alles für das große, gemeinsame Ziel investiert hat.   

Nach einem mehrtägigen Lehrgang in Paderborn reisten die beiden weiblichen Auswahlmannschaften gemeinsam mit dem männlichen WVV-Kader am Donnerstagmorgen nach Berlin.   

Team 1 konnte die Gruppenspiele gegen Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt ungeschlagen und ohne Satzverlust deutlich für sich entscheiden.
Kein Gegner konnte in den Sätzen mehr als 15 Punkte erreichen, sodass am Samstag der direkte und verdiente Einzug ins Halbfinale gefeiert werden konnte.  

Für Team 2 kam es nach zwei Siegen gegen den Nord-Westdeutschen Volleyball-Verband und den Brandenburgischen Volleyball-Verband gegen die Landesauswahl aus Berlin zum entscheidenden Gruppenspiel. Leider verpasste Team 2 den Gruppensieg in der Vorrunde und den damit verbundenen direkten Halbfinaleinzug denkbar knapp mit 2:1 nach einem sehr spannenden Spiel.
Mit einem 2:1 Sieg in der Zwischenrunde gegen die Landesauswahl aus Hamburg konnte der Einzug in das verbandsinterne Halbfinale perfekt gemacht werden.  
Schon zu diesem Zeitpunkt stand fest, dass beide Mannschaften in die Historie des WVV und der dvj eingehen werden.
Da der dritte Platz nicht ausgespielt wurde, hatten sich beide Teams eine Medaille beim Bundespokal gesichert. 
Am Sonntagmorgen kam es nach vorheriger gemeinsamer Aktivierung zum gefürchteten Spiel WVV 1 gegen WVV 2.
In diesem Spiel hatten beiden Teams die Verantwortung sich eigenständig zu coachen, sich eine Taktik zu überlegen und auch Auszeiten selbst zu nehmen.
Ausschließlich die Aufstellung wurde im Voraus durch das Trainerteam um Julia Van den Berghen und Marek Cwolek vorgegeben.
Mit einem 2:0 Sieg konnte sich Team 1 den Einzug ins Finale sichern.    
Im Finale gegen die Landesauswahl aus Mecklenburg-Vorpommern hatte das Team um Mannschaftsführerin Greta Rakow im ersten Satz mit der Nervosität und einigen Abstimmungsschwierigkeiten zu kämpfen.
Die Schwerinerinnen zeigten auf der anderen Seite mit einer beeindruckenden Leistung, dass sie sich den Einzug in das Finale zurecht erarbeitet hatten.
Ab Satz 2 und 3 zeigte die WVV-Auswahl allerdings wieder die gewohnte konzentrierte und taktisch sehr disziplinierte Vorstellung. Mit der lautstarken Unterstützung aller WVV-Mannschaften konnten beide Sätze in einem umkämpften Spiel gewonnen werden.
Man konnte die Freude in allen Augen der Mannschaft erkennen und so ertönte in der Berliner Sporthalle erneut ein "Hier regiert der WVV".   

Als Bonus konnte man sich noch vier Plätze im Dream-Team des Turniers sichern, die vom Nachwuchsbundestrainer Jens Tietböhl ausgewählt wurden. Emma Neukirchen und Pauli Schröer (Mittelblock), Leana Grozer (Diagonal-Angriff) und Lara-Marie Schaefer waren die Spielerinnen, die mit ihrer Turnierleistung besonders überzeugen konnten.
Eine tolle Auszeichnung und Wertschätzung des Bundestrainers.  

Ein großes Lob und Dankeschön geht an alle Vereinstrainer, Eltern und Athletinnen für die aufopferungsvolle Zeit und die unermüdliche Arbeit, ohne die dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre.  

Den Bundespokal spielten:  
  • Johanna Struffert (BSV Ostbevern),
  • Clara Dreßen (BW Aasee)
  • Finja Kurtz (BW Aasee)
  • Antonia Meiser (BW Aasee)
  • Jula Fuchs (BW Aasee)
  • Marika Loker (RC Borken-Hoxfeld)
  • Mia Feldhaus (RC Borken-Hoxfeld)
  • Johanna Gröger (RC Borken-Hoxfeld)
  • Hannah Rudde (RC Borken-Hoxfeld),
  • Pia Goos (TSC Gievenbeck)
  • Leana Grozer (TV Gladbeck)
  • Emilia Pissarkski (TV Gladbeck)
  • Pauli Schröer (TV Gladbeck)
  • Emma Neukirchen (TV Gladbeck)
  • Julia Vasi (TV Gladbeck)
  • Alicia Olikagu (TV Gladbeck)
  • Lea Finger (TV Gladbeck)
  • Greta Rakow (VoR Paderborn)
  • Lara-Marie Schaefer (VoR Paderborn)
  • Romy Jahnich (VoR Paderborn)
  • Alicia Stolla (VoR Paderborn)
  • Carlotta Rust (VoR Paderborn)
  • Maria Voth (VoR Paderborn)

September 2021

Doppelsieg beim Meck-Pomm-Cup  
Mädchen 2006/2007 - Jungen 2005/2006

Erneut nahmen die WVV-Landesauswahlmannschaften am traditionellen Meck-Pomm-Ostsee-Cup in Schwerin teil.
Schon in der 18. Auflage trafen sich in der Landeshauptstadt die meisten Landauswahl-Mannschaften aus dem Bundesgebiet. Für die Teams des Westdeutschen-Volleyball-Verbandes ist dieses Turnier kurz nach den Sommerferien immer die ideale Standortbestimmung vor den regionalen Bundespokalen im Oktober, in diesem Jahr in Berlin.  

ausführlicher Bericht
Vom Volleyballverband Mecklenburg-Vorpommern hervorragend organisiert, gingen die WVV-Jungen ohne jegliche Vorkenntnisse über die gegnerischen Teams ins Rennen. Das Team um die Mannschaftskapitäne Fabio Bertea und Neo Laumann hatte am ersten Tag, nach anfänglichen Startschwierigkeiten, mit den Teams aus Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern eher weniger Probleme.
Zwei klare 2:0 Siege standen am Ende zu Buche.

Am zweiten Tag gab es drei weitere 2:0 Siege gegen die Teams aus Niedersachsen, Sachsen und Rheinland-Pfalz. Somit erspielten sich die WVV-Jungen ein echtes Final im „Jeder gegen Jeden“ Modus. Am Sonntag ging es gegen die Landesauswahl aus der Bundeshauptstadt in Berlin.
In einem hochklassigen Match, mit vielen guten Angriffs- und Blockaktionen, setzte sich die Auswahl aus NRW im Tie-Break durch und konnte somit den Turniersieg verbuchen.

Insgesamt ein tolles Turnier, besonders mit dem Hintergrund, dass dies die ersten Pflichtspiele 23 Monate nach der Sichtung am 03.10.2019 waren.
Man darf gespannt sein, zu welcher Leistung die WVV-Auswahl Mitte Oktober beim Bundespokal Nord in der Lage ist.  

Für den WVV spielten:
  • Fabio Bertea (Moerser SC)
  • Oskar Bialas (VoR Paderborn)
  • Henry Kentzler (TPSV Bielefeld)
  • Damian Baker (TPSV Bielefeld)
  • Julian Hikel (Rumelner TV)
  • Tobias Müller (Dürener TV)
  • Jonathan Meisen (Dürener TV)
  • Neo Laumann (Dürener TV)
  • Tom Becker (Dürener TV)
  • Aaron Wälde (Dürener TV)
  • Tom Borchert (VV Humann Essen)
  • Leif Strecker (VV Humann Essen)
Nachdem die WVV-Mädchen im Frühtraining am Freitag an den letzten Abstimmungen feilen konnten, stand am Nachmittag das erste Spiel gegen die Auswahlmannschaft aus Brandenburg an. Die Spielerinnen starteten sehr konzentriert und motiviert in das Turnier und konnten ihren ersten Sieg ungefährdet einfahren.

Am Samstag morgen stand direkt eine spannende Begegnung gegen das gut besetzte Team aus Mecklenburg Vorpommern an. Bis zur Mitte des ersten Satzes konnten die Zuschauer über den Live-Stream ein ausgeglichenes Spiel sehen, das allerdings von einigen Eigenfehlern und der Nervosität auf beiden Seiten geprägt war. Ab dem Spielstand von 16:16 dominierten die druckvollen Aufschläge der Gastgeberinnen das Spiel. Mit 0:2 musste sich die WVV-Auswahl am Ende geschlagen geben.

Die Niederlage galt es schnell zu verarbeiten, denn an dem Samstag durfte das Team um Kapitänin Greta Rakow noch drei weitere Spiele bestreiten. Gegen die Auswahlmannschaften aus Hamburg und Niedersachsen konnten zwei Siege verbucht werden. Das letzte Spiel des Tages war gegen die Auswahl aus Bayern, die in ihrem vorherigen Spiel die Ausrichter aus Mecklenburg Vorpommern mit 2:1 schlagen konnten. Mit druckvollen Aufschlägen und einer sehr starken Block-Feldverteidigung wurden die Bayerinnen von Beginn an unter Druck gesetzt.
Mit einer tollen Teamleistung setzten sich die WVV-Mädchen klar mit 2:0 durch und konnten ihre Spielstärke beeindruckend unter Beweis stellen.

Am letzten Tag gab es das entscheidende Spiel gegen Berlin, welches nach anfänglichen Schwierigkeiten mit 2:0 gewonnen werden konnte.
Somit konnten die Mädchen nachziehen und den Doppelsieg für den WVV sichern. Insgesamt ein sehr erfolgreiches Turnier.    

Für den WVV spielten:
  • Greta Rakow (VoR Paderborn)
  • Lara Schaefer (VoR Paderborn)
  • Carlotta Rust (VoR Paderborn)
  • Leana Grozer (TV Gladbeck)
  • Paula Schröer (TV Gladbeck)
  • Antonia Meiser (BW Aasee)
  • Finja Kurtz (BW Aasee)
  • Clara Dreßen (BW Aasee)
  • Sophia Neuss (PTSV Aachen)
  • Hannah Rudde (RC Borken)
  • Marika Loker (RC Borken)
  • Johanna Struffert (BSV Ostbevern)
Die Volleyballkreise im westdeutschen Volleyball-Verband e.V.
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