Oktober 2017

Bundespokal Nord WVV-Mannschaften haben Heimspiel

  • Vom 13.-15. Oktober finden traditionell die von der Deutschen Volleyball-Jugend (DVJ) veranstalteten Regionalen Bundespokalturniere Nord und Süd statt.
  • In diesem Jahr ist turnusmäßig der WVV in der Ausrichterrolle der Nordverbände. Mit dem TuS 06 Waldbröl unter Leitung von Werner Timme hat sich ein kleiner, überaus engagierter Verein aus dem Bergischen Land als Ausrichter gefunden.
  • Verbandstrainer Schütz und Landestrainer Pourie machten sich bereits im März persönlich vor Ort einen ersten Eindruck von den Möglichkeiten und sind überzeugt, dass das Heimspiel ein tolles Event werden wird
  • Sportlich beginnt die Vorbereitung beider Auswahlmannschaften mit einem fünftägigen Trainingslager in der letzten Woche der Sommerferien. Die Jungs treffen sich in Paderborn, die Mädchen versammeln sich am Sorpesee. Es folgen der MeckPomm-Cup in Schwerin sowie ein Trainingslager direkt in Waldbröl.

Mädchen gehen als Favorit ins Turnier

Nach dem Sieg im letzten Jahr und überzeugenden Auftritten bei diversen DVV-Maßnahmen gehen die Mädchen als Topfavorit in das Turnier. Vorteilhaft ist hierbei natürlich die direkte Anbindung an die sehr guten Möglichkeiten am Bundesstützpunkt Münster.
Der harte Kern der WVV-Auswahl wird ab sofort täglich dort trainieren können.

Erweiterter Kader weiblich Jg. 2002-2003: Ellen Plonowski (TV Gladbeck/BW Dingden), Viktoria Mirvoda (VoR Paderborn), Fiona Baker (VC Minden/BSTP MS), Carlotta Klemm (TV Hörde/BSTP MS), Katharina Haferkamp (VVH Essen/BSTP MS), Freya Rensing (VoR Paderborn), Maida Bibic (VoR Paderborn), Erika Kildau (ASV Senden), Lynn Kosina (VV Schwerte/BSTP MS), Viktoria Dörschug (FCJ Köln), Lara Darowski (VV Humann Essen), Pia Mohr (VV Schwerte), Paula Schürholz (VVH Essen/BSTP MS), Xenia Surkov (VoR Paderborn), Karina Hegering (BW Dingden), Kaia Baker (VC Minden), Luisa van Clewe (BW Dingden), Amelie Löhndorf (VV Humann Essen)

Jungenkader steht noch nicht endgültig

Die Jungs werden es schwerer haben, da einer geordneten Vorbereitung momentan noch einige Fragezeichen gegenüber stehen. Justus Lembach und Ben Stoverink haben die Einladung zum Volleyballinternat Frankfurt angenommen und stehen erst direkt zum Turnier zur Verfügung. Bei anderen Spielern sind Freistellungen vom Schulbetrieb noch nicht endgültig geklärt.

Erweiterter Kader männlich Jg. 2001-2002: Veit Bils (Moerser SC), Eric Caspers (VC Menden-Much), Mathis Fahrland (TuB Bocholt), Niklas Feix (SC Halle), Niklas Hinz (DJK Delbrück/VBC Pdb), Nils Hünting (TuB Bocholt), Felix Kraus (FCJ Köln), Justus Lembach (FCJ Köln/VIF, Moritz Lembeck (TSC Münster), Moritz Liebisch (Moerser SC), Jan Schliekmann (Moerser SC), Jan Schmitz (TuB Bocholt), Finn v. Soldenhoff (Vo.R./VBC Pdb), Ben Stoverink (TuB Bocholt/VIF), Henrik Westhoff (TuB Bocholt)

2017 Mai

U18-WVV-Kader weiblich gelingt Überraschung

Trotz kurzer Vorbereitung konnte die Landesauswahl der Jahrgänge 2000/2001 in Wiesbaden sportlich überzeugen.

Mit Steigerung von Spiel zu Spiel gelang gegen den Topfavoriten Sachsen im Halbfinale die Riesenüberraschung und ein 2:1 Sieg. Das Finale gegen Sachsen-Anhalt schien nach 0:1-Rückstand bereits verloren; doch die WVVlerinnen bekamen Nationalspielern Cyris immer besser in den Griff, sorgten mit starken Aufschlägen für Druck und konnten das Spiel drehen.

Mit dem 2:1 gelang der perfekte Abschluss der vierjährigen Verbandsförderung und bestätigte die sehr gute Arbeit am Bundesstützpunkt in Münster.

Die Jungs waren mit einem auf sechs Spieler des Originaljahrganges geschrumpften Kader angereist. Diese sechs plus sechs nachrückende Talente aus 2001 präsentierten sich bestmöglich. Das Viertelfinalaus mit 16:18 im TieBreak war bitter, aber das Spiel ‚Riesenkino‘, wie Ex-Nationalspieler und MeckPomm-Trainer Marko Liefke feststellte.
Mit einem 2:1 gegen die ambitionierten Bayern verabschiedeten sich auch die Jungs aus der Hallenförderschiene.

 

 

 

Weitere Pressebereichte:

2016 Oktober

Gold und Bronze beim Regionalen Bundespokal Nord in Schwerin

Text und Fotos: Wolfgang Schütz

Als Favoriten reisten die beiden WVV-Auswahlmannschaften nach Schwerin, und die Mädchen konnten dem Anspruch gerecht werden! Mit einem souveränen Auftritt in der Gruppenphase gegen Berlin, Niedersachsen-Bremen (NWVV) sowie Mecklenburg-Vorpommern (teilweise einstellige Satzergebnisse!!) erreichten Kapitänin Freya Rensing und ihre Mitspielerinnen direkt das Halbfinale. Die Jungs mussten nach Niederlagen gegen Berlin und NWVV und einem Sieg gegen MVP den Umweg über die Zwischenrunde gehen. Das 2:0 gegen Sachsen-Anhalt konnte nach schwachen vorherigen Leistungen wieder Sicherheit bringen.

Am Sonntag um 09.00 Uhr waren Kapitän Wim Thomzik und seine 11 Mitstreiter hellwach und konnten im Halbfinale wiederum gegen NWVV eine sehr gute Leistung abrufen - bis zum 13:11 im dritten Satz. Dann gelang kein Punkt mehr, das Spiel ging verloren, die Bronzemedaille verdient, aber mehr auch nicht.

Anders die Mädchen: Mit druckvollem Aufschlagspiel und sicheren Ballstafetten wurden die Gegnerinnen aus Sachsen-Anhalt (erstmals überhaupt in einem Finale) deutlich beherrscht. Im 2. Satz dann der Klassiker: Ein paar wenige Fehler mehr, ein bisschen unaufmerksam, der Gegner mit tollen Aufschlägen - und weg war der Satz. Die Reaktion der Mannschaft war grandios. Mit einem 'Jetzt erst recht' wurde SA überrollt und nach wenigen Minuten war das 15:3 der Goldball für die WVV-Auswahl!

Als Ausdruck der Überlegenheit darf die Nominierung von Bundestrainer Tietböhl gewertet werden, der NEUN WVV-Spielerinnen zur Sichtung nach Kienbaum eingeladen hat. Den WVV bei den Jungs werden Außenangreifer Ben Stoverink und Zuspieler Moritz Lembeck vertreten.

Die Stimmung zur Siegerehrung in der Palmbergarena war bei den beiden Teams ausgezeichnet, die 24 SpielerInnen haben den WVV würdig vertreten!