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19. Spieltag: BStP Team - TV Werne 3:2 (23:25, 18:25, 25:22, 25:15, 15:9).

Das Stützpunktteam drehte beim Spiel gegen den TV Werne einen 0:2-Rückstand und gewann am Ende mit 3:2 (23:25, 18:25, 25:22, 25:15, 15:9).

Mit dem vollen Kader war das Stützpunktteam am Samstagabend nach Werne gereist, das Trainerduo Ralph Bergmann / Peter Pourie setzte bis auf Marieke Zink alle mitgereisten Spielerinnen ein.

Bergmann schickte zunächst Kapitänin Wiebke Zink, Julia Jaeger, Antonia Schmücker, Paula Schürholz, Jacki Schmitz, Janina Schulte und Libera Janna Völker aufs Feld. Mit Wiebke Zink am Aufschlag gelang ein optimaler Start, das Stützpunktteam ging mit 4:0 in Führung.
Der Vorsprung war jedoch schnell wieder aufgebraucht, in der zweiten Satzhälfte drehte der Gastgeber den Satz und hatte beim 24:21 drei Satzbälle. Zwei konnten noch abgewehrt werden, ein Münsteraner Aufschlagfehler beendete den ersten Satz zum 23:25. Zu viele Eigenfehler verhinderten einen möglichen Satzerfolg für das Stützpunktteam.

Unverändert startete die Mannschaft in den zweiten Satz. Jetzt geriet die Annahme stark unter Druck, mehrfach ging der Ball an die niedrige Hallendecke und das Stützpunktteam lag schnell hinten. Auch ein Wechsel auf der Diagonalposition, Johanna Brockmann kam für Antonia Schmücker aufs Feld, brachte keine Wende. Werne verteidigte gut und hatte keine Mühe, den Satz mit 25:18 für sich zu entscheiden.

Zum dritten Satz wechselte Bergmann dann, wie schon im Vorfeld geplant, auf mehreren Positionen: Svenja Enning kam für Julia Jaeger, Katharina Haferkamp für Janina Schulte und Luisa Beining für Paula Schürholz.
Doch die Umstellungen brachten zunächst keine Änderung, als Bergmann seine erste Auszeit nahm, lag sein Team schon aussichtslos mit 5:11 hinten und kaum ein Zuschauer glaubte noch an eine Siegchance für die jungen Münsteranerinnen. Aber der Trainer hatte wohl die richtigen Worte gefunden, jedenfalls steigerte sich sein Team nun in allen Bereichen und kämpfte sich zurück ins Spiel. Jetzt stimmte der Einsatz, in der Abwehr wurde um jeden Ball gekämpft, Punkt für Punkt wurde der Rückstand aufgeholt und schließlich in eine Führung gedreht.
Ein Werner Angriffsfehler beendete den Satz zum 25:22. Den vierten Satz dominierte das Team vom Stützpunkt Münster dann von Beginn an, die Eigenfehler wurden weiter reduziert und der Satz problemlos mit 25:15 gewonnen.

Im abschließenden Tiebreak lies das Stützpunktteam nichts mehr anbrennen, bei einer 8:4-Führung wurden letztmalig die Seiten gewechselt. Ein Aufschlagass von Johanna Brockmann zum 13:7 brachte die Vorentscheidung und kurze Zeit später verwandelte Luisa Beining nach gut zwei Stunden Spielzeit den ersten Matchball ebenfalls mit einem Servicewinner zum 15:9.

Nach Spielende rätselten Mannschaft und Trainer über die schwache Leistung in der ersten Spielhälfte. Ein Grund war vielleicht die Leistungsdiagnostik vom Vortag mit einem anstrengenden Ausdauertest an der Uni Münster, der den meisten Spielerinnen noch in den Knochen steckte. Da fiel es schwer, die Müdigkeit im Spiel abzuschütteln.

Am Ende waren alle froh über den knappen Sieg, für die Zukunft bleibt die Erkenntnis, dass es sich auch bei aussichtslosen Spielständen lohnt, weiter zu kämpfen und an die eigene Chance zu glauben. Trainer Ralph Bergmann freute sich über den knappen Sieg, war aber nicht einverstanden mit der Leistung seiner Spielerinnen in den ersten beiden Sätzen. „Da ist es uns nicht gelungen, die guten Trainingsleistungen ins Spiel zu transportieren. Eigentlich können wir viel besser spielen.“ - meinte Bergmann im Anschluss an die Begegnung.

Im letzten Saisonspiel ist das Team vom Bundesstützpunkt Münster am 1. April 2017 zu Gast beim VC Bottrop 90.

17./18. Spieltag: BStP-Team - VfL Telstar Bochum 2:3 (25:17, 22:25, 25:19, 15:25, 13:15) und - ASV Senden 3:0 (25:12, 25:21, 25:22)

Im Spiel gegen die Bochumerinnen am vergangenen Donnerstag konnte das Trainergespann Ralph Bergmann und Peter Pourie fast auf den kompletten Kader zurückgreifen, lediglich Zuspielerin Julia Jaeger bekam eine Spielpause. Dafür teilten sich Svenja Enning und Marieke Zink das Zuspiel.

Mit einer Aufschlagserie von Kapitänin Wiebke Zink zum 4:0 startete das Team vom Bundesstützpunkt Münster ins Spiel, sie gab damit den Startschuss zu einem starken Auftritt ihrer Mannschaft im ersten Satz. Mit guten Aufschlägen, allein 7 direkte Aufschlagpunkte gelangen den Münsteranerinnen in diesem Durchgang, und guten Angriffen von Wiebke Zink und Antonia Schmücker dominierte das Stützpunktteam den Satz und gewann mit 25:17.

Im zweiten Satz steigerte sich das Team vom VfL Telstar Bochum und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Gegen Satzende gingen die Bochumerinnen mit 22:17 in Führung und gewannen den Durchgang mit 25:22.

Im dritten Satz stellte Bergmann sein Team gleich auf mehreren Positionen um, für Svenja Enning übernahm Marieke Zink das Zuspiel, Luisa Beining kam für Wiebke Zink, Johanna Brockmann für Antonia Schmücker und Janina Schulte für Jacki Schmitz ins Spiel. Trotz der Umstellungen lief es gleich richtig gut für das Stützpunktteam, schnell hatten die Spielerinnen beim 10:5 einen beruhigenden Vorsprung heraus gespielt. Zwei Aufschlagpunkte von Marieke Zink zum 25:19 beendeten den Satz. Mit der 2:1-Führung im Rücken nutzte Bergmann den vierten Satz für einige Tests, besonders im Annahmeriegel.
Bis zur Satzmitte blieb seine Mannschaft noch in Schlagweite, dann zogen die Bochumerinnen davon und gewannen den Satz deutlich mit 25:15.

Auch im Tiebreak dominierte das Team vom VfL zunächst das Geschehen und ging mit 9:5 in Führung. Mit Paula Schürholz am Aufschlag kämpfte sich das Stützpunktteam aber wieder ins Spiel und drehte den Rückstand in ein 10:9. Bis zum 13:13 blieb der Satz ausgeglichen, ein Münsteraner Angriffsfehler und der anschließende Servicewinner von Bochums Eva Beelmann entschieden das Spiel zu Gunsten der Bochumerinnen.

Trainer Ralph Bergmann: „Uns fehlte heute die Konstanz und manchmal auch die nötige Lockerheit im Spiel.“

Am Samstag ging das Stützpunktteam als Favorit gegen den Tabellenletzten vom ASV Senden II ins Spiel. Julia Jaeger übernahm wieder das Zuspiel, dafür fehlten Paula Schürholz und Katharina Haferkamp, sie waren zeitgleich für die WVV-Auswahl in Lüdinghausen am Ball.
Peter Pourie saß am Samstag in Vertretung von Ralph Bergmann auf der Trainerbank.

Im ersten Satz konnte Senden nur bis zum 4:4 mithalten, mit einer Aufschlagserie von Luisa Beining zog das Stützpunktteam anschließend auf 12:4 davon und sorgte damit für die Vorentscheidung in diesem Durchgang. Nach nur 15 Spielminuten beendete Julia Jaeger den Satz mit einem zweiten Ball ins gegnerische Feld.

Der zweite Satz verlief dann bis zum 20:19 ausgeglichen, aber rechtzeitig zum Satzende konnte das Stützpunktteam noch einmal zulegen und gewann den Satz mit 25:21.

Im dritten Satz sah es lange nach einer Verlängerung aus, die Konzentration der Gastgeberinnen ließ etwas nach und Senden ging mit 15:10 in Führung. Aber die zweite Auszeit von Trainer Pourie zeigte den gewünschten Erfolg: Punkt für Punkt kämpfte sich das Stützpunktteam wieder heran und ging schließlich mit 22:17 in Führung.
In der Endphase kam Senden noch einmal auf 22:23 heran, aber zwei Eigenfehler der Gäste beendeten das Spiel nach gut einer Stunde Spielzeit.

Aus einer insgesamt guten Mannschaftsleitung ragten Topscorerin Wiebke Zink (14 Punkte) und die kaum zu stoppende Jacki Schmitz heraus.

Trainer Peter Pourie war nach Spielende zufrieden mit dem Auftritt seiner Spielerinnen und bemängelte lediglich den dritten Satz. Pourie: „Da haben wir zeitweise ohne Struktur gespielt. Aber zu Satzende haben wir unser Chancen dann konsequent genutzt und verdient gewonnen.“

Die Begegnung gegen Senden war schon das letzte Heimspiel der Saison 2016/17.

Das Team vom Bundesstützpunkt Münster spielt noch zwei mal in fremden Hallen, zunächst am 25.03.2017 in Werne und zum Saisonabschluss am 1.04.2017 beim VC 90 Bottrop.

16. Spieltag: BStP-Team - SV Sande 1:3 (19:25, 15:25, 25:17, 19:25)

Am vergangenen Wochenende konnte Trainer Ralph Bergmann endlich wieder auf einen größeren Kader zurückgreifen, lediglich Mittelblockerin Janina Schulte war verhindert. Dafür war zusätzlich Zuspielerin Svenja Enning mit dabei. Erstmals in dieser Saison wurde Bergmann von Landestrainer Peter Pourie an der Seitenlinie unterstützt.

Das junge Team vom Bundesstützpunkt Münster geriet nach ausgeglichenem Start zur Satzmitte mit 12:16 in Rückstand, Ralph Bergmann nahm seine erste Auszeit. Die zeigte Wirkung und die Münsteranerinnen kämpften sich wieder bis auf 19:20 heran. Die Endphase gehörte aber dem Gegner, ohne einen weiteren Punkt abzugeben gewann der SV Sande den Satz mit 25:19. Leider setzte sich die schlechte Serie zu Beginn des zweiten Satzes fort, schnell führten die Gäste mit 6:1. Diesen Rückstand konnte das BStP-Team auch im weiteren Satzverlauf nicht mehr aufholen und der Satz ging mit 25:15 an den Gegner. Erst im dritten Satz fand das Bergmann-Team besser ins Spiel. Die inzwischen für Wiebke Zink eingewechselte Luisa Beining blieb auf dem Feld und rechtfertigte ihre Hereinnahme mit einer guten Leistung. Einen 2:4-Rückstand zu Satzbeginn drehte das Team mit Antonia Schmücker am Aufschlag in eine 7:4-Führung und lies sich auch im weiteren Satzverlauf nicht mehr von der Siegesstraße abbringen. Eine Aufschlagserie von Jacki Schmitz lies den Vorsprung auf 17:11 steigen und nach 25 Spielminuten verwandelte Antonia Schmücker den ersten Satzball mit einem schönen Blockpunkt zum 25:17. Im vierten Satz konnte das Stützpunktteam nur bis zum 6:7 mithalten, dann übernahm der SV Sande das Ruder. Mit Sandra Krause am Aufschlag zog der Gegner bis auf 13:6 davon, damit war das Match praktisch entschieden. Auch eine Umstellung in der Schaltzentrale, Svenja Enning kam für Julia Jaeger ins Spiel, konnte den Spielverlauf nicht mehr nachhaltig beeinflussen. Mit guten Aufschlägen von Paula Schürholz konnte das Stützpunktteam den Rückstand zwar noch einmal auf 11:14 verkürzen, aber in der Schlussphase spielte der Gegner seine größer Routine aus und gewann schließlich verdient mit 25:19.

Trainer Ralph Bergmann sah zwar Verbesserungen im Spiel seines Teams, aber auch noch zu viele individuelle Fehler bei seinen Spielerinnen. „Keine hat am Wochenende konstant ihre beste Leistung abrufen können, es gab noch zu viele Leistungsschwankungen im Spielverlauf.“ - meinte Bergmann im Anschluss an das Spiel. Wie es laufen kann hat man im dritten Satz gesehen, mit weniger Eigenfehlern, mutigen Aufschlägen und Angriffen bestimmten da die Münsteranerinnen das Spiel.

Jetzt hat das Stützpunktteam erst einmal zweieinhalb Wochen Spielpause, die kommende Begegnung gegen den VfL Telstar Bochum wurde auf Wunsch des Gegners auf Donnerstag 9. März 2017 verlegt, Spielbeginn ist 20 Uhr. Bochum verzichtet dafür auf sein Heimrecht, Spielort ist daher die Sporthalle am Berg Fidel in Münster.

15. Spieltag: TV Hörde - BSTP Team 3:1 (20:25, 25:13, 25:22, 25:17)

Leider hatte sich das Lager der verletzten und erkrankten Spielerinnen bis zum vergangenen Sonntag nicht gelichtet, im Gegenteil: Auch Mittelblockerin Katharina Haferkamp war die ganze Woche krank, sie meldete sich zwar am Sonntag zurück, wurde aber geschont. So standen Trainer Ralph Bergmann nur acht einsatzbereite Spielerinnen zur Verfügung, darunter mit Jacki Schmitz nur eine Mittelblockerin. Einzige Wechselmöglichkeit auf der Bank war Zuspielerin Marieke Zink, die Mittelblockposition übernahm Julia Jaeger zusätzlich zum Zuspiel.

Trotz der Personalmisere starteten die Münsteranerinnen mutig in das Spiel und überzeugten im Angriff und mit guten Aufschlägen. Beim Stand von 13:13 war das Spiel noch ausgeglichen, dann schritt Jacki Schmitz zur Grundlinie und legte eine Aufschlagserie hin: Erst der zehnte Aufschlag ging ins Aus, da lag das Stützpunktteam mit 22:14 in Führung. Einige Nachlässigkeiten zum Satzende ließen den Vorsprung noch einmal schrumpfen, ein Hörder Aufschlagfehler zum 25:20 beendete den Satz nach 21 Spielminuten. Auch der zweite Satz startete vielversprechend, schnell lag das Team aus Münster mit 5:2 in Führung. Doch Aufschlagserien von Katharina Pesek und Hanna Knop brachten die Hörderinnen uneinholbar in Führung, nach 21 Spielminuten verwandelte Kira Schäfer den ersten Satzball zum 25:13. Unbeeindruckt vom deutlichen Satzverlust steigerten sich die Schützlinge von Trainer Bergmann im dritten Satz und lagen zwischenzeitlich mit 18:15 in Führung, ehe einige unnötige Fehler den TV Hörde wieder ins Spiel brachten. Punkt für Punkt holte der Gegner auf und drehte den Satz zum 25:22. Nach starkem Beginn mit drei Blockpunkten von Julia Jaeger zum 6:3 verlief der vierte Satz lange Zeit ausgeglichen, einen 10:15-Rückstand hatte das Stützpunktteam beim 14:15 wieder aufgeholt. Aber jetzt steigerte sich Hörde noch einmal und nach insgesamt 93 Spielminuten verwandelte Alex Spahn den ersten Matchball mit ihrem Blockpunkt zum 25:17.

Nach Spielende zeigte sich Trainer Ralph Bergmann nicht ganz zufrieden mit der Leistung seiner Spielerinnen. Bergmann: „Sicher muss man berücksichtigen, dass wir in einer ungewohnten Aufstellung mit nur einer Mittel- und zwei Diagonalangreiferinnen gespielt haben. Trotzdem wäre ein Punktgewinn möglich gewesen, leider war unsere Leistung zu schwankend. Inzwischen haben wir uns ein gutes Spielniveau erarbeitet, uns fehlt aber noch die Konstanz.“ Daran wird das Team in der kommenden Trainingswoche weiter hart arbeiten, am kommenden Samstag 11.02.2017 um 19 Uhr ist der SV BW Sande zu Gast in der Sporthalle am Berg Fidel in Münster. Dann steht dem Trainer hoffentlich wieder ein größerer Kader zur Verfügung.

14. Spieltag: BSTP-Team - RC Borken-Hoxfeld 0:3 (22:25, 27:29, 21:25)

Sarah Petrausch vertrat an diesem Wochenende Trainer Ralph Bergmann, der zum Pokalfinale nach Mannheim gereist war. Durch Verletzungen und Erkrankungen standen Petrausch am Sonntag nur neun Spielerinnen zur Verfügung. Zudem ging Katharina Haferkamp grippegeschwächt ins Spiel, sie wollte aber unbedingt spielen und hielt durch.

Den ersten Satz konnte das Stützpunktteam gegen den hohen Favoriten über weite Strecken offen halten, erst zum Satzende ging Borken nach drei Münsteraner Angriffsfehlern entscheidend in Führung und verwandelte den ersten Satzball zum 25:22. Im zweiten Satz ging der Gast aus Borken zunächst deutlich in Führung, beim Rückstand von 14:20 rechnete kaum jemand mit einem spannenden Satzende. Aber mit Katharina Haferkamp am Aufschlag holte das Stützpunktteam Punkt für Punkt auf und eroberte beim Spielstand von 21:20 sogar die Führung. Kurze Zeit später hatten die Spielerinnen um Kapitänin Wiebke Zink bei einer Führung von 24:22 zwei Satzbälle, die jedoch abgewehrt wurden. Erst in der Verlängerung setzte sich die etwas erfahrenere Mannschaft aus dem Westmünsterland knapp mit 29:27 durch. Im dritten Satz sorgte Borken dann mit Sophia Möllmann am Aufschlag schnell für eine deutliche 9:1-Führung der Gäste. Doch die Spielerinnen vom Bundesstützpunkt gaben nicht auf und kämpften sich mit guten Aufschlägen, starken Abwehraktionen und erfolgreichen Angriffen wieder ins Spiel. Beim 20:20 war der Ausgleich geschafft, aber dann fehlte bei einigen Spielerinnen die letzte Konzentration und Kraft. Borken lies nur noch einen Punkt zu und gewann den Satz mit 25:21. Mit dem 3:0-Sieg eroberte der RC Borken-Hoxfeld II die Tabellenführung in der Oberliga.

Zum Spielende machte sich bei einigen Münsteraner Spielerinnen der Kräfteverschleiß bemerkbar, so hatten Luisa Beining, Johanna Brockmann und Marieke Zink am Samstag bereits vier Spiele in der Qualifikation zur Westdeutschen Meisterschaft U18 bestritten. Sarah Petrausch sah im Rückblick auf das Spiel eine starke kämpferische Leistung ihrer Mannschaft. „Leider haben sich die Mädels am Ende nicht selbst belohnt. Trotz der Ausfälle wäre heute ein Satz- oder sogar Punktgewinn möglich gewesen.“ Auch am kommenden Wochenende ist das BSt-Team Münster beim Tabellenvierten TV Hörde nur Außenseiter. Dann stehen Trainer Ralph Bergmann aber hoffentlich wieder einige Alternativen auf der Auswechselbank zur Verfügung.

Für das BSt-Team Münster spielten: Luisa Beining, Johanna Brockmann, Katharina Haferkamp, Julia Jaeger, Jacki Schmitz, Antonia Schmücker, Janna Völker, Marieke und Wiebke Zink.

13. Spieltag: SC GW Paderborn - BSTP-Team 3:1 (25:22, 19:25, 25:22, 25:21)

Durch Verletzungen und Erkrankungen bedingt musste das Stützpunktteam etwas dezimiert nach Paderborn reisen. Nur zwei Wechselspielerinnen standen Trainer Ralph Bergmann zur Verfügung, denn die zweite Zuspielerin Marieke Zink konnte mit einer Grippe die ganze Woche nicht trainieren und war nur für den Notfall mitgefahren.

In dem über lange Zeit engen ersten Satz konnten sich die Paderbornerinnen erst zum Ende etwas absetzen und gewannen den Abschnitt nach 26 Spielminuten mit 25:22 Punkten. Besser lief es im zweiten Satz: Meist lag das Stützpunktteam aus Münster mit ein bis zwei Punkten in Führung. Eine Aufschlagserie von Antonia Schmücker vom 18:17 zum 23:17 sorgte für die Vorentscheidung, ein Paderborner Angriffsfehler beendete den Satz zum 25:19. Im dritten Satz brachte Trainer Bergmann dann Luisa Beining für Wiebke Zink und im weiteren Satzverlauf auch Johanna Brockmann für Antonia Schmücker. Schnell geriet die junge Mannschaft mit sieben Punkten in Rückstand (5:12), die Annahme wackelte etwas und auch beim Aufschlag schlichen sich einige Fehler ein. Die Spielerinnen gaben aber nicht auf und schafften dank guter Aufschläge den 17:17-Ausgleich. Doch jetzt spielte Paderborn seine größere Routine aus und zog noch einmal an, beim 18:24 hatte die Gastgeberinnen sechs Satzbälle. Vier konnte das Stützpunktteam noch abwehren, erst im fünften Anlauf sorgte ein vom Münsteraner Block ins Aus abgeprallter Angriff für den Paderborner Satzgewinn. Der vierte Satz verlief dann wieder ausgeglichen, beim Spielstand von 21:22 war das Stützpunktteam noch dran, aber die Paderbornerinnen ließen sich das Spiel nicht mehr aus der Hand nehmen und verwandelten kurz darauf gleich den ersten Matchball zum 25:21 und 3:1-Sieg.

Trainer Ralph Bergmann war nach Spielende nicht ganz zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. „In den entscheidenden Momenten hat uns der nötige Biss gefehlt, da wäre mehr drin gewesen.“ Er fand aber auch positives in dem verlorenen Spiel: „In der vergangenen Woche haben wir verstärkt am Aufschlag gearbeitet, das hat sich schon ausgewirkt. Jetzt muss nur noch die Fehlerquote reduziert werden.“ Immerhin erzielten seine Spielerinnen mit dem Aufschlag 14 direkte Punkte.

Für das BStP-Team Münster waren in Paderborn dabei: Wiebke Zink, Marieke Zink, Johanna Brockmann, Katharina Haferkamp, Julia Jaeger, Luisa Beining, Paula Schürholz, Janina Schulte, Antonia Schmücker und Janna Völker.

12. Spieltag: BSPT-Team - SG FDG Herne 3:1 (25:22, 27:25, 12:25, 25:23)

Trainer Ralph Bergmann konnte diesmal bis auf Leonie Thiele und Luisa Keller alle Spielerinnen einsetzen. Luisa Keller trat mit der U18-Nationalmannschaft beim EM-Qualifikationsturnier in Ungarn an und war beim Turniersieg punktbeste deutsche Spielerin – herzlichen Glückwunsch und weiter viel Erfolg!

Bei beiden Mannschaften war zu Spielbeginn noch viel Sand im Getriebe, durch viele Fehler kam kein richtiger Spielfluss zustande. Erst eine Aufschlagserie von Paula Schürholz brachte das Stützpunktteam nach 8:10-Rückstand mit 14:10 in Führung. Dieser Vorsprung wurde bis zum Satzende verteidigt und Jacki Schmitz verwandelte den zweiten Satzball zum 25:22. Der zweite Satz verlief über weite Strecken ausgeglichen, erst in der Satzverlängerung gewannen die Münsteranerinnen mit 27:25. Den 2:0-Vorsprung nutzte Ralph Bergmann, um im dritten Satz den Reservespielerinnen Spielpraxis zu verschaffen: für Kapitänin Wiebke Zink kam Luisa Beining, die Diagonale übernahm Johanna Brockmann für Antonia Schmücker, in der Mitte spielte Katharina Haferkamp für Janina Schulte und das Zuspiel übernahm Marieke Zink von Julia Jaeger. Lediglich Libera Janna Völker, Jacki Schmitz und Paula Schürholz blieben auf dem Feld. Die Umstellungen machten sich im Satzverlauf durch einige Abstimmungsprobleme bemerkbar und Herne nutzte die Chance zum Anschluss mit einem klaren 25:12-Satzgewinn. Im vierten Satz kam Wiebke Zink für Paula Schüholz zurück aufs Feld und Diagonalspielerin Antonia Schmücker ersetzte Johanna Brockmann. Jetzt wurden die Eigenfehler wieder reduziert, zudem stellten die guten Münsteraner Aufschläge die Gäste oft vor unlösbare Aufgaben. Allein 5 Asse machten in diesem Satz den Unterschied. Beim Spielstand von 24:21 hatte das Stützpunktteam drei Matchbälle, zweimal konnte Herne noch kontern, dann verwandelte Wiebke Zink mit einem Angriff genau auf die Grundlinie den dritten Matchball zum 3:1-Sieg.

Nach zwei harten Trainingswochen zu Jahresbeginn fehlte im Spiel bei einigen Spielerinnen noch die Spritzigkeit, außerdem hatten die meisten schon am Vortag in ihren Jugendmannschaften bei verschiedenen Qualifikationsrunden zur WDM gespielt.

Trainer Ralph Bergmann war im Anschluss an das Spiel besonders mit der mannschaftlichen Geschlossenheit seines Teams zufrieden. Bergmann: „Spielerisch waren wir bestimmt schon besser, aber nach der Spielpause mussten wir erst wieder unseren Rhythmus finden. Besonders der Spielgewinn nach dem deutlich verlorenen dritten Satz hat mich gefreut, wir haben weiter an uns geglaubt und uns auch mental weiter entwickelt.“ Noch vor wenigen Wochen hatte die Mannschaft beim Spiel in Senden in einer ähnlichen Situation die Begegnung mit 2:3 verloren.

11. Spieltag: TuS Herten - BSPT-Team 3:1 (16:25, 25:22, 25:17, 25:16)

Zum Start der Rückrunde musste das Stützpunktteam nach Herten in die für sein lautstarkes Publikum bekannte Martin-Luther-Halle reisen. Doch die Münsteranerinnen ließen sich von der Stimmung zunächst nicht nervös machen. Erst im weiteren Verlauf des Spiels konnte sich der Gastgeber steigern und gewann am Ende mit 3:1.

Trainer Ralph Bergmann musste diesmal auf den Einsatz von Zuspielerin Julia Jaeger (erkrankt) und Katharina Haferkamp (verletzt) verzichten. Dafür rückten Svenja Enning und Chenoa Christ in die Mannschaft. Außerdem fehlte Luisa Keller, sie ist bereits zum Lehrgang der U18-Nationalmannschaft gereist.

Unbeeindruckt von der Kulisse startete das Stützpunktteam in den ersten Satz. Mit guten Aufschlägen und einer überragenden Angriffsleitung ließen die Münsteranerinnen dem Gastgeber kaum Zeit zum durchatmen. Beim Spielstand von 16:9 hatte Hertens Trainer Dr. Stebner bereits beide Auszeiten genommen, ohne Erfolg. Mit einem Aufschlagass zum 25:16 beendete Svenja Enning den ersten Satz. Der zweite Satz war dann über weite Strecken ausgeglichen, am Ende entschieden einige unnötige Fehler den Abschnitt zu Gunsten der Gastgeberinnen. Auch im dritten Satz hielt das Team vom Bundesstützpunkt gut mit und hatte beim 14:13 noch einmal die Nase vorn. Doch ein Zwischenspurt zum 22:16 brachte die Hertenrinnen vorentscheidend in Führung, nach 27 Minuten ging der Satz mit 25:17 verloren. Auch im vierten Satz gaben die Gäste nicht auf, bis zum 13:14 war das Spiel ausgeglichen. Dann setzte sich Herten erneut ab und gewann am Ende verdient mit 16:25.

Trotz der Niederlage war Trainer Ralph Bergmann mit der Leistung seiner Spielerinnen zufrieden. Bergmann: „Vor solch einer Kulisse zu spielen war für alle Spielrinnen eine neue Erfahrung, da konnten wir viel lernen.“ Hinzu kamen die engen Verhältnisse in der Halle, sehr oft sprang der Ball an die niedrige Hallendecke. Da wäre unter normalen Umständen aus der Abwehr bestimmt noch mehr möglich gewesen. Außerdem machte sich im Laufe des Spiels der Kräfteverschleiß bemerkbar, die meisten Stützpunktspielerinnen hatten schon die Leistungsdiagnose vom Vormittag mit einem anstrengenden Ausdauertest an der Uni Münster in den Knochen.

Nach einer kurzen Weihnachtspause startet das Stützpunktteam bereits am 2. Januar wieder ins Training, das nächste Heimspiel beginnt am Sonntag 15. Januar 2017 um 16 Uhr in der Sporthalle am Berg Fidel in Münster, Gegner ist dann der FdG Herne. Bis dahin allen Lesern schöne Feiertage und ein erfolgreiches neues Jahr!

Im Anschluss an die Partie nutzte das BStP-Team die Möglichkeit, sich bei Trainer Ralph Bergmann und Michael Eyinck, der sich um die Berichterstattung und viele weitere Belange des Teams kümmert, für die geleistete Arbeit mit einem kleinen Geschenk zu bedanken.

10. Spieltag: BStP-Team - VC Bottrop 90 3:0 (25:23, 25:23, 25:22)

Auch im Spiel am vergangenen Samstag musste Trainer Ralph Bergmann seine Mannschaft wieder umstellen, nachdem mit Katharina Haferkamp und Janina Schulte gleich zwei Mittelblockerinnen verletzt bzw. krank ausfielen, rückte Chenoa Christ auf die Blockposition. Auch Johanna Brockmann war erkrankt und Wiebke Zink ging angeschlagen ins Spiel, sie hielt aber alle drei Sätze durch. Dafür war Paula Schürholz nach überstandener Fußverletzung wieder dabei und stand durchgängig auf dem Feld.

Der erste Satz verlief von Beginn an ausgeglichen, kein Team konnte sich mehr als zwei Punkte absetzen. Einen 23:21-Vorsprung der Münsteranerinnen konnten die Gäste noch einmal ausgleichen, anschließend holte Paula Schürholz mit einem harten Angriff den ersten Satzball, den Antonia Schmücker gleich mit einem Servicewinner verwandelte.

Im zweiten Satz machte Schmücker gleich weiter, mit ihr am Aufschlag ging das Stützpunktteam 5:0 in Führung, ehe den Bottroperinnen der erste Punkt gelang. Die klare Führung wurde aber im Laufe des Satzes wieder verspielt und beim 17:19-Rückstand nahm Bergmann seine einzige Auszeit im Spiel. Die half nur kurz, nach zwischenzeitlichem Ausgleich zum 21:21 ging Bottrop wieder mit 23:21 in Führung. Wiebke Zink erzielte den 22. Punkt, dann schritt wieder Antonia Schmücker an die Aufschlaglinie und setzte die Bottroper Annahme stark unter Druck. Es folgte ein schöner Blockpunkt von Julia Jaeger und eine Angriffsfehler der Gäste, damit Satzball für das BStP-Team. Den verwandelte Schmücker wie schon im ersten Abschnitt mit einem direkten Aufschlagpunkt.

Der dritte Satz blieb lange Zeit ausgeglichen, ein Wechsel auf der Zuspielposition, Marieke Zink kam zwischenzeitlich für Julia Jaeger ins Spiel, brachte anders als im letzten Heimspiel gegen den TV Werne diesmal keinen Bruch ins Spiel der Münsteranerinnen. Im Gegenteil: als Julia Jaeger wieder die Regie übernahm, führte des Stützpunktteam mit 19:17. Beide Seiten hielten das Sideout bis zum 23:21, dann holte Wiebke Zink mit einem Servicewinner den ersten Matchball. Der wurde noch vergeben, doch den zweiten Matchball verwandelte Paula Schürholz mit einem schönen Angriff zum 3:0-Sieg.

Zum Abschluss der Hinrunde zog Stützpunkttrainer Ralph Bergmann ein erstes Fazit der laufenden Saison. Bergmann: „Die Hinrunde ist vorüber und das BStP Team hat gezeigt, dass es in der Oberliga gut aufgehoben ist. Die Spielklasse bietet den Mädchen die perfekte Plattform sich weiterzuentwickeln, was Woche für Woche auch passiert. Training auf hohem Niveau und die Möglichkeit, auch während des Spielbetriebs das Team ohne Erfolgsdruck spielen zu lassen hilft dem BStP und dadurch dem WVV, auch in Zukunft leistungsbereite Spielerinnen zu entwickeln.“

9. Spieltag: BSTP-Team - TV Werne 1:3 (25:14, 26:28, 22:25, 17:25)

Mit 10 Spielerinnen musste das Stützpunktteam am vergangenen Wochenende gegen den TV Werne antreten. Paula Schürholz und Katharina Haferkamp waren in der vergangenen Woche zur Sichtungswoche der Jugendnationalmannschaft für die Jahrgänge 2002/3 eingeladen. Beide Spielerinnen verletzten sich leider, Katharina Haferkamp wurde trotzdem für den Kader nominiert. Aber auch Paula Schürholz hat noch Chancen, sich für die Nationalmannschaft zu qualifizieren. Für Paula Schürholz half Leonie Thiele zeitweise im Außenangriff aus, die angedachte Unterstützung aus dem Zweitligakader für den Mittelblock kam nicht zustande, da das Team vom USC Münster II im Nachmittagsspiel beim Sieg gegen VT Hamburg in die Verlängerung musste.

Den ersten Satz dominierte das Team von Trainer Ralph Bergmann ab Satzmitte mit guten Aufschlägen und einer fast fehlerfreien Angriffsleistung. Auch im zweiten Satz ging es so weiter, der Gast aus Werne fand überhaupt nicht ins Spiel und die Münsteranerinnen bauten den Vorsprung bis auf 19:9 aus. Doch ein Doppelwechsel, Marieke Zink kam für Antonia Schmücker und Johanna Brockmann für Julia Jaeger, brachte das junge Stützpunktteam aus dem Konzept. Punkt für Punkt holte der TV Werne auf und verunsicherte den Gastgeberinnen mit guten Aufschlägen und Angriffen. Erst beim Spielstand von 24:24 wechselte Bergmann zurück, Wiebke Zink holte mit dem nächsten Angriff noch einen Satzball, der aber vergeben wurde. Eine Satzball der Gäste konnte noch abgewehrt werden, die nächsten zwei Punkte machte jedoch Werne zum glücklichen Satzausgleich. Im dritten Satz fing sich das Stützpunktteam wieder, konnte aber nicht mehr ganz an die Leistung vom Spielbeginn anknüpfen. Während Werne die Fehlerrate weiter reduzierte, schlichen sich beim Stützpunktteam jetzt mehr Fehler ein. Die machten letztlich den Unterschied aus und nach 94 Spielminuten verwandelte Werne den dritten Matchball zum 3:1-Sieg.

Angesichts des Spielverlaufs wäre für die Münsteranerinnen sicher mehr drin gewesen, doch Trainer Ralph Bergmann verschaffte seinen Spielerinnen auch wichtige Erfahrungen in den schwierigen Spielphasen. Für die kommenden Spiele heißt es aus den Fehlern die richtigen Lehren zu ziehen, Gelegenheit dazu bietet sich im nächsten Heimspiel am Samstag 3. Dezember um 16 Uhr in der Sporthalle am Berg Fidel in Münster.

8. Spieltag: ASV Senden - BStp-Team 3:2 (20:25, 25:19, 23:25, 25:8, 15:12)

Mit gleich mehreren angeschlagenen Spielerinnen musste das BStP-Team am Samstag zum ASV Senden reisen: Julia Jaeger, Wiebke Zink und Jacki Schmitz standen trotz Beschwerden fast die gesamte Spielzeit auf dem Feld, Leonie Thiele und Janina Schulte hielten sich nur für den äußersten Notfall bereit, sie brauchten aber nicht eingreifen. Außerdem fehlte Luisa Keller, sie spielte am Nachmittag für den USC Münster II in der 2. Bundesliga. Dafür kam Luisa Beining zu ihrem ersten längeren Einsatz in der Saison.

Die Stützpunkt-Mannschaft startete stark in den ersten Satz, Antonia Schmücker brachte ihr Team mit einer Aufschlagserie 4:0 in Führung. Mit guten Aufschlägen und starken Angriffen bauten die Münsteranerinnen den Vorsprung bis auf 18:11 aus, erst einige Nachlässigkeiten ließen den ASV zu Satzende noch etwas herankommen, der 25:20-Satzgewinn war aber nicht in Gefahr. Im zweiten Satz dann das umgekehrte Bild, zu viele Eigenfehler machten es dem Gegner leicht, den Satz mit 25:19 zu gewinnen. Der dritte Satz verlief wieder ausgeglichen, in der spannenden Endphase lag das Stützpunkt-Team kurz vor Satzende mit 21:23 zurück. Wiebke Zink schaffte mit ihrem Hinterfeldangriff den Anschluss und Luisa Beining erzielte mit dem anschließenden Servicewinner den Ausgleich zu 23:23. Ein Angriffsfehler der Sendenerinnen brachte Münster den ersten Satzball, den Jacki Schmitz gleich verwandelte. Im vierten Satz lief dann nicht mehr viel zusammen, mit starken Aufschlägen bereitete Senden dem Annahmeriegel große Probleme. Schnell war klar das dieser Satz nicht mehr zu drehen war, Bergmann wechselte und verschaffte einigen Spielerinnen eine kurze Verschnaufpause. Im abschließenden Tiebreak waren die Münsteranerinnen wieder konzentriert bei der Sache und gingen zunächst mit 6:3 in Führung. Doch beim Seitenwechsel hatte Senden mit 8:7 die Nase vorn und baute den Vorsprung bis auf 14:10 aus. Der Rückstand konnte noch einmal verkürzt werden, aber den dritten Matchball konnten die Münsteranerinnen nicht mehr abwehren, der ASV Senden gewann den Satz mit 15:12.

Nach den anstrengenden letzten Wochen fehlte bei vielen Spielerinnen die Frische, gut das die Oberliga am kommenden Wochenende pausiert. Viel Zeit zum Ausruhen bleibt allerdings nicht, einige Spielerinnen sind am kommenden Wochenende für ihre Jugendmannschaften aktiv, Paula Schürholz und Katharina Haferkamp fahren anschließend mit einer starken Vertretung des WVV zum Sichtungslehrgang der Jahrgänge 2002/2003 nach Kienbaum.

6./7. Spieltag: BSTP-Team - TV Hörde 1:3 (24:26, 25:20, 12:25, 20:25), BSTP-Team - Telstar Bochum 3:1 (25:19, 25:19, 17:25, 25:23)

Im Nachholspiel gegen den TV Hörde am vergangen Donnerstag verpasste das Team von Trainer Ralph Bergmann die Überraschung nur knapp. Im ersten Satz führten die Münsteranerinnen schon mit 22:18, ehe der Gast aus Hörde zur Aufholjagd ansetzte. Einen Satzball beim Spielstand von 24:23 konnte das Stützpunktteam nicht nutzen, die nächsten drei Punkte und damit der Satz gingen an Hörde. Unbeeindruckt starteten die Münsteranerinnen in den zweiten Satz, gute Aufschläge und weniger Eigenfehler zwangen die Hörder Spielerinnen in die Defensive. Einige Nachlässigkeiten zu Satzende ließen den Gast wieder ins Spiel kommen, doch der 25:20-Satzgewinn kam nicht mehr in Gefahr. Ab dem dritten Satz steigerte sich Hörde besonders im Aufschlag, beim 9:10 war das Stützpunktteam noch dran, dann zog Hörde davon und gewann den Satz deutlich mit 25:12. Auch im vierten Satz gerieten die Münsteranerinnen gleich unter Druck, ein zwischenzeitlicher sechs Punkte-Rückstand konnte beim Spielstand von 13:15 zwar noch einmal auf zwei Punkte reduziert werden, aber zu Spielende brachte Hörde den Sieg routiniert nach Hause.

Auch im Spiel gegen den VfL Telstar Bochum am Samstag war das Stützpunktteam nur Außenseiter. Bergmann hatte die Mannschaft gegenüber dem Hörde-Spiel noch weiter verjüngt, berief Katharina Haferkamp, Paula Schürholz und Antonia Schmücker in die Startformation. Luisa Keller, am Donnerstag noch Münsters stärkste Angreiferin, hatte am Nachmittag schon einen Einsatz in der Zweitligamannschaft des USC Münster und konnte sich das Spiel ihrer Mannschaft entspannt von der Bank anschauen. Denn die spielte in den ersten zwei Sätzen wie aus einem Guss: Gute Aufschläge und ein variables Angriffsspiel ließen den Gegner nicht zur Entfaltung kommen. Nach dem zwischenzeitlichen 11:11 zog das Stützpunktteam im ersten Satz davon und gewann den Durchgang nach 23 Spielminuten mit 25:19. Gleiches Bild im zweiten Satz, wieder waren die guten Aufschläge die Grundlage für den 25:19-Satzerfolg. Im dritten Abschnitt steigerte sich der Gast und lag meist mit mehreren Punkten in Front. Jetzt wackelte die bis dahin sehr sichere Annahme, hinzu kamen einige leichte Fehler. So gewann Bochum den Satz ohne größere Probleme mit 25:17. Im vierten Satz sah es lange nach einem Tiebreak aus, beim Stand von 14:18 musste Trainer Ralph Bergmann seine zweite Auszeit nehmen. Und die zeigte Wirkung: Mit Wiebke Zink am Aufschlag konnte das Stützpunktteam zum 18:18 ausgleichen. Bis zum 23:23 schenkten sich die Teams nichts, dann erzielte Kapitänin Wiebke Zink mit einem geschickten Heber den ersten Matchball. Den folgenden Aufschlag von Jacki Schmitz konnte die Bochumer Annahme nicht kontrollieren und Katharina Haferkamp blockte den Ball unerreichbar zum umjubelten 25:23 ins gegnerische Feld.

Trainer Ralph Bergmann gratulierte seinem Team im Anschluss an den Sieg zu der guten Mannschaftsleistung und sah eine weitere Leistungssteigerung seiner Mannschaft. Bergmann: „Der heutige Sieg war das Ergebnis einer geschlossenen Teamleistung. Alle haben sich voll eingebracht, jede hat für die andere gekämpft und gespielt.“

5. Spieltag: SV BW Sande - BTSP-Team 0:3 (23:25, 26:28, 22:25)

Auch im vierten Saisonspiel musste Trainer Ralph Bergmann sein Team wieder umstellen, Paula Schürholz und Katharina Haferkamp hatten nach dem Sieg beim Bundespokal Nord mit dem WVV-Team in der vergangenen Woche frei bekommen, dafür war Luisa Keller wieder dabei. Diagonalangreiferin Antonia Schmücker rückte diesmal in die Startaufstellung und rechtfertigte ihre Aufstellung mit einer guten Leistung.
Der erste Satz war auf beiden Seiten von Nervosität geprägt, viele Fehler ließen kaum einen Spielfluss zu. Mit einer kleinen Aufschlagserie zum 20:17 sorgte Kapitänin Wiebke Zink für die Vorentscheidung im ersten Satz, Antonia Schmücker verwertete kurze Zeit später den zweiten Satzball zum 25:23. Da sie etwas angeschlagen war, rückte ab dem zweiten Satz Johanna Bockmann auf ihre Position.
Im zweiten Satz konnten beide Teams die Fehlerquote reduzieren, meist lag der Gastgeber mit ein bis drei Punkten in Führung und beim 21:23 drohte der Satzausgleich. Doch jetzt legte das Stützpunktteam noch einmal zu und hatte nach drei Punkten in Folge den ersten Satzball. Sande glich aus und auch der folgende zweite Satzball konnte nicht genutzt werden, der Gastgeber konterte und hatte jetzt selbst einen Satzball. Johanna Brockmann glich mit einen schönen Longline-Angriff wieder aus, ihr Servicewinner beim anschließenden Aufschlag brachte den dritten Satzball. Der folgende Sander Angriff wurde abgewehrt und Wiebke Zink beendete mit ihrem Punkt zum 28:26 den Satz für das BStP-Team.
Zur Mitte des dritten Satzes lag das Stützpunktteam mit 9:14 hinten und es sah nach einem Satzverlust für die Münsteranerinnen aus. Doch Punkte für Punkt kämpften sie sich wieder heran und gingen schließlich mit 22:20 in Führung. Sande glich noch einmal aus, aber die letzten drei Punkte machten die Gäste. Nach einem Aufschlagass von Wiebke Zink hieß es Matchball für das Stützpunktteam, der folgende Sander Angriff wurde von der Feldverteidigung entschärft und Zuspielerin Julia Jaeger legte den Ball unerreichbar ins gegnerische Feld. Es folgte ein ausgelassener Jubeltanz nach dem unerwartet deutlichen zweiten Saisonsieg.
Grundlage für den Sieg war eine stabile Annahme und die gute Block- und Abwehrleistung, kaum ein gegnerischer Angriff bei dem nicht zumindest eine Münsteraner Hand im Block oder der Feldverteidigung am Ball war, selbst einige „unmögliche“ Bälle wurden noch zurückgebracht. Hinzu kam eine gute Angriffsleistung, herausragend Luisa Keller mit 14 Angriffspunkten. Trainer Ralph Bergmann war besonders mit der Abwehr und der kämpferischen Leistung seiner Spielerinnen zufrieden. Bergmann: „An Block und Abwehr haben wir in den vergangenen Wochen verstärkt gearbeitet und das hat sich heute ausgezahlt. Die Fehlerquote war noch zu hoch und im Angriff aus der Abwehr haben wir einige Chancen nicht konsequent genutzt.“ - sah er natürlich noch Verbesserungspotential für seine jungen Spielerinnen.

4. Spieltag: RC Borken-Hoxfeld II - BSTP-Team 3:1 (23:25, 25:15, 25:5, 25:14)

Auch in diesem Spiel begann Trainer Ralph Bergmann wieder mit einer neuen Anfangsformation, Außenangreiferin Paula Schürholz machte ihr erstes Oberligaspiel, Jacki Schmitz rückte für Noa-Linn Brach auf die Mittelblockposition. Das BStP-Team startete gut in den ersten Satz, eine Aufschlagserie von Kapitänin Wiebke Zink brachten die Münsteranerinnen mit 5:0 in Front. Anschließend entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel auf gutem Oberliganiveau, bei dem das Team vom Bundesstützpunkt meist mit 2-3 Punkten in Front lag. Den zweiten Satzball verwandelte Jacki Schmitz zum 25:23 nach 22 Spielminuten. Auch der zweite Satz verlief zunächst ausgeglichen, beim Stand von 11:9 lagen die Gäste noch mit zweit Punkten in Front. Doch nach dem Sideout legte Borkens Zuspielerin Sandrina Dejbus eine starke Aufschlagserie hin: zwölf mal schritt sie zur Aufschlaglinie, elf Punkte in Folge waren das Resultat und es stand 11:21. Dieser Rückstand konnte nicht mehr aufgeholt werden, der Satz ging mit 25:15 an Borken. Im dritten Satz lief bei den Münsteranerinnen dann nicht mehr viel zusammen. Trotz guter Annahme konnten die Angreiferinnen die Punktechancen nicht verwerten, erst nach einem 0:12-Rückstand gelang der erste Punkt! Borken machte mit guten Aufschlägen weiter Druck und gewann den Satz problemlos mit 25:5. Auch im vierten Satz ein ähnliches Bild: Borken punktete immer wieder aus einer sicheren Feldabwehr, während die Gäste ihre Punktchancen im Angriff nicht nutzen konnten. Das Resultat war ein deutliches 14:25 und damit einen verdienter 3:1-Sieg für den RC Borken-Hoxfeld II.
Trainer Ralph Bergmann rätselte nach Spielende über den Einbruch seiner Mannschaft zur Mitte des zweiten Satzes. Bergmann: „Bis dahin haben wir gut mitgespielt, dann sind wir in ein Loch gefallen aus dem wir uns bis zum Spielende nicht mehr befreit haben. Viele Dinge, die wir im Training schon sehr gut machen, haben im Spiel nicht mehr funktioniert.“ Bedingt durch die Herbstferien fehlten einige Spielerinnen und damit die Alternativen auf der Bank. Zudem hatten Paula Schürholz und Katharina Haferkamp am Samstag schon zwei Fünfsatzspiele mit der WVV-Auswahl bestritten. Katharina Haferkamp wurde am Sonntag geschont, Paula Schürholz musste dagegen fast durchspielen, da fehlte am Ende auch die Kraft. Für beide Auswahlspielerinnen geht es schon am Mittwoch mit einem Trainingslager und der Fahrt zum Bundespokal Nord in Schwerin weiter.

3. Spieltag: BSTP-Team - SC GW Paderborn 1:3 (20:25, 10:25, 27:25, 20:25)

Auf drei Positionen hatte Trainer Ralph Bergmann die Startaufstellung gegenüber dem Auswärtssieg beim FdG Herne verändert, auf den Blockpositionen spielten diesmal Katharina Haferkamp und Janina Schulte, auf Außen erstmals nach überstandener Verletzung Luisa Beining. Die Umstellungen machten sich im Ergebnis zunächst nicht negativ bemerkbar, bis zum 19:17 führte das Team vom Bundesstützpunkt meist mit ein bis zwei Punkten. Aber jetzt erhöhten die Paderbornerinnen den Druck mit guten Aufschlägen und drehten den Satz noch zum 25:20 für den Gast. Im zweiten Satz gelang Paderborn dann fast alles, während auf der Gegenseite nicht viel zusammenlief. Nur mit Mühe konnte die Mannschaft vom Bundesstützpunkt beim 10:25 einen einstelligen Satzverlust verhindern. Im dritten Satz lies Bergmann die Mannschaft bis auf Janina Schulte (für sie kam Noa-Linn Brach) zunächst unverändert, in der zweiten Satzhälfte kam dann noch Leonie Thiele für Luisa Beining aufs Feld. Der Satz lief von Beginn an besser, beim Gast aus Paderborn stieg die Eigenfehlerrate und die Spielerinnen vom BSt-Team nutzten ihre Punktchancen jetzt besser. Der Satz blieb bis zum Ende ausgeglichen, erst in der Verlängerung setzten sich die Münsteranerinnen durch. Den dritten Satzball verwandelte Noa-Linn Brach mit einem schönen Blockpunkt zum 27:25. Auch im vierten Satz hielt das BSt-Team gut mit, erst gegen Satzende setzten sich die Paderbornerinnen etwas ab und gewannen am Ende mit 25:20.

Insgesamt fehlte es diesmal im Angriff an Durchschlagskraft, die Angreiferinnen benötigten zu viele Versuche um zu punkten. Trainer Bergmann analysierte die Niederlage nach Spielende: „Sicher haben einige Abstimmungsprobleme nach den Umstellungen mit zu der Niederlage beigetragen, aber es passieren auch noch zu viele unnötige Fehler bei den einfachen Dingen. Daran müssen wir weiter hart arbeiten, dann können wir enge Sätze wie den Ersten auch gewinnen. Nach dem deutlich verlorenen zweiten Satz habe ich nur wenig gewechselt, um den Spielerinnen die Möglichkeit zu geben, aus den Fehlern zu lernen und es besser zu machen. Die Chance haben sie dann auch genutzt.“

Für das BSt-Team Münster stehen jetzt zwei Auswärtsspiele auf dem Programm, am kommenden Sonntag 9.10.2016 geht es zum RC Borken-Hoxfeld II, am 22.10.2016 dann zum SV BW Sande. Das nächste Heimspiel startet am 29.10.2016 um 19 Uhr ausnahmsweise in der Halle des Kardinal-von-Galen-Gymnasiums in Münster-Hiltrup, Gegner ist dann das Team vom VfL Telstar Bochum.

2. Spieltag: FdG Herne - BStP Team 2:3 (25:19, 18:25, 25:22, 21:25, 8:15)

Am vergangenen Samstag ging es zum ersten Auswärtsspiel nach Herne. Das junge Team vom Bundesstützpunkt Münster startete etwas unkonzentriert in die Begegnung, zu viele Aufschlagfehler hemmten den Spielfluss und bescherten dem Gegner leichte Punkte. Beim Spielstand von 4:9 nahm Trainer Ralph Bergmann seine erste Auszeit, danach stabilisierte sich das Spiel, der Rückstand konnte aber nicht mehr aufgeholt werden und nach 24 Spielminuten ging der erste Satz mit 25:19 an den Gegner. Ganz anders im zweiten Satz: Jetzt klappten die Aufschläge besser, schnell hatten die Münsteranerinnen beim 12:7 einen 5 Punkte-Vorsprung herausgespielt. Beim 18:17 wurde es noch einmal eng, doch im Endspurt zog das BstP-Team wieder davon und gewann den Satz sicher mit 25:18. Nach ausgeglichenem Start in den dritten Abschnitt erlaubten sich die Münsteranerinnen zur Satzmitte wieder einige Fehler und der Gastgeber ging mit 16:10 in Führung. Bergmann reagierte und wechselte Diagonalangreiferin Johanna Brockmann und Zuspielerin Marieke Zink ein. Damit kam Zink als gelernte Angreiferin zu ihrem ersten Einsatz auf der Zuspielposition und blieb gleich bis zum Beginn des Tiebreaks auf dem Feld. Die eingewechselten Spielerinnen brachten neuen Schwung ins Münsteraner Spiel, immer wieder setzte Zink die Angreiferinnen effektiv ein. Für den Satzgewinn reichte es zwar nicht mehr, aber die Mannschaft nahm den Schwung mit in den vierten Satz. Gegen die Münsteraner Schnellangriffe fand Herne jetzt nur selten ein Mittel, folgerichtig setzte sich der Gast wieder ab. Hinzu kam beim Stand von 16:13 für Münster eine unglückliche Knieverletzung von Hernes Außenangreiferin Kirsten Rues. Beim 23:19 für das BStP-Team war der Abschnitt praktisch entschieden, die Netzberührung einer Herner Spielerin entschied den Satz zum 25:21 für den Bundesstützpunkt. Im abschließenden Tiebreak konnte Herne dann nichts mehr zusetzen, Münster schlug stark auf und musste praktisch nur noch auf die Fehler der gegnerischen Spielerinnen warten. Julia Jaeger holte mit zwei Servicewinnern eine 14:7-Führung und damit 7 Matchbälle, den zweiten verwandelte Noa-Linn Brach wieder mit einem Schnellangriff zum 15:8-Satz- und Spielgewinn.

Trainer Ralph Bergmann sah am Samstag eine klare Leistungssteigerung seiner Mannschaft gegenüber der Auftaktniederlage vor einer Woche. „Im ersten Satz haben wir uns etwas schwer getan und zu viele Eigenfehler produziert. Nachdem wir unseren Aufschlag stabilisiert hatten, lief es gleich besser. Die eingewechselten Spielerinnen haben ihre Aufgabe sehr gut erfüllt und nach dem 1:2-Rückstand für neuen Schwung gesorgt.“- sah Bergmann zwei Hauptgründe für die Wende und den Auswärtserfolg.

1. Spieltag: BStP Team - TuS Herten 0:3 (22:25, 22:25, 22:25)

Alles neu beim Bundesstützpunkt-Team Münster: Neuer Name, mit Trainer Ralph Bergmann und Co-Trainerin Sarah Petrausch ein neues Trainerteam und viele junge Spielerinnen aus der Jugend des USC und vom Sportinternat Münster. Nachdem die 3. Mannschaft des USC den Klassenerhalt knapp verpasst hatte, wurde nach einer Lösung gesucht, um den jungen Talenten am Bundesstützpunkt Münster weiterhin Wettkämpfe auf Oberliganiveau zu ermöglichen. Das Ergebnis: Vom Westdeutschen Volleyball-Verband wurde das BStP-Team Münster installiert und mit einem Sonderspielrecht für die Oberliga ausgestattet. Die Mannschaft nimmt ganz normal am Spielbetrieb teil, kann aber nicht auf- oder absteigen. Das nimmt der Druck von Trainern und Spielerinnen und ermöglicht eine optimale Ausbildung.

Zum Saisonstart am vergangenen Samstag war der Aufsteiger vom TuS Herten zu Gast. Das BStP-Team startete mutig in die Begegnung und führte bereits mit 10:6, ehe sich der Gegner steigerte und den Satz langsam drehte. Zum Satzende waren es einige unnötige Fehler, die einen Satzgewinn verhinderten. Auch in den folgenden Sätzen hielt das BStP-Team gut mit, selbst bei größeren Rückständen gaben die Spielerinnen nicht auf und kämpften sich wieder heran. Am Ende machte die größere Routine der gut eingespielten Mannschaft aus Herten den Unterschied aus.

Trotz der Niederlage war Trainer Ralph Bergmann mit dem Spiel seiner Mannschaft schon ganz zufrieden. Nach der Vorbereitung mit nur zwei Testspielen fehlte es natürlich noch an der Abstimmung, aber einige Spielerinnen haben schon ihr Potenzial andeuten können. In den nächsten Spielen ist bestimmt mit einer weiteren Steigerung zu rechnen. Bergmann: „Wir haben hier nicht auf Ergebnis gespielt, im Vordergrund steht die Ausbildung der Spielerinnen. Im Wettkampf sollen die Mädels Spielpraxis bekommen, wichtige Erfahrungen machen und das im Training gelernte umsetzten. Da muss eine Spielerin auch einmal auf dem Feld bleiben, wenn es nicht so gut läuft, das bringt ihr mehr, als wenn sie nach zwei, drei Fehlern ausgewechselt wird.